*The Living and The Dead

Juni 26, 2009

Invitation Living+And+Dead

Amerikawochen 3. Ein Toter und ein Lebender. Zurück im Norden begeben wir uns gemeinsam mit dem US-Amerikaner Thomas W. Harris IV. auf die Spuren des verstorbenen deutschen Malers Hermann Theis.

*The Living and the Dead
Hermann Theis und Thomas W. Harris IV.
Malerei, Video und Installation

Ausstellungseröffnung am Freitag, 26.Juni 2009 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer: Sa, 27.06.09 bis So, 05.07.09
Öffnungszeiten: Sa und So von 16 bis 20 Uhr
wochentags nach Vereinbarung

Mission trifft Passion. Diese Doppelausstellung ist die Folge einer Begegnung zweier Grenzgänger. Der Amerikaner Thomas W. Harris IV., Künstler, Künstlerdokumentator und Kontinentalreisender in vielerlei Missionen trifft 2001 den Berliner Maler Hermann Theis in dessen Schöneberger Atelier. Hermann Theis arbeitet seriell an abstrakten Gemälden, die aneinandergereiht vor ihm auf dem Boden liegen. Er setzt Bewegung in Malerei um und arbeitet mit Modellen. Harris tanzt für ihn und es erscheint ihm als besondere Ehre, dass er der einzige männliche Tänzer ist. Von nun an dokumentiert er die Arbeit von Theis mit der Videokamera.

Zwei Jahre nach dem Tod des Kollegen zeigt Thomas W. Harris IV. im Kulturpalast Wedding einen sehr persönlichen Blick auf die Arbeit von Hermann Theis. Er präsentiert neben Fotos auch je ein Gemälde aus den Serien „Zarina“, „Dolores“, „Tahmis“,  „Valderes“ & „Celeste“, und sein auf einer Vernissage von Hermann Theis aufgenommenes Video „Deeper Kind of Blue“. Harris als Überlebender öffnet einen Vorhang für die Werke von Theis und konfrontiert diese mit eigenen Arbeiten, die installativ präsentiert werden. Neben der Serie „Drawing Lions”, bestehend aus eigenen und bei Kollegen bestellten Löwenzeichnungen, zeigt Harris  zwei multimediale Installationen, in denen es um nichts geringeres als um die Überschreitung der Grenzen von Kunst und Kommerz und Leben und Tod geht. Eine Mission schwierigen Grades, zu der wir hiermit einladen.

Hermann Theis wurde 1948 in Kusel /Pfalz geboren und starb 2008 in Berlin. Nach einem Ingenieurstudium in Vermessungstechnik widmete er sich nur noch der Bildenden Kunst und absolvierte von 1982-1984 ein Privatstudium im Atelier von Wolfgang Wàclaw in Berlin. Seine Mal-, Video- und Fotoaktionen führten ihn nach Spanien, Italien und Griechenland. Hermann Theis` Arbeiten wurden in zahlreichen Einzelausstellungen gezeigt und sind in mehreren öffentlichen Sammlungen vertreten.

Thomas W. Harris IV. *1972, wuchs in einer Kleinstadt in Nord-Michigan neben einem Atomkraftwerk auf.  Er spielte mit dem Gedanken zu den Marines zu gehen, entschied sich aber dagegen und wurde stattdessen wegen kleinerer Delikte inhaftiert. Er begann Songtexte und Essays zu schreiben und zog nach Seattle, wo er als RadioDJ und Kinobetreiber arbeitete. Nach einem musikalischen Zwischenstopp in Kauai /Hawaii kam er 1997 nach Berlin, heiratete, wurde geschieden, und arbeitet an Projekten.

Mehr Informationen zur Arbeit von Hermann Theis unter:
http://www.hermann-theis.de/atelier_hermann_theis_bilder-2001.htm

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Vor Eintritt bitte beim Mann mit den langen Haaren melden/ Installation: Harris

American Weeks 3. One dead and one living. Back in the north we hit the road together with the American Thomas W. Harris IV for the tracks of the late German painter Hermann Theis.

*The Living and the Dead
Hermann Theis und Thomas W. Harris IV.
Painting, Video and Installation

Opening on Friday, 26th of June 2009 at 8 pm
the exhibition runs from 27.06.2009 to 05.07.2009
opening hours: Saturday and Sunday from 4 to 8 pm,
during the week on appointment

Mission meets passion. This double exhibition is the result of a meeting of two border crossers. The American Thomas W. Harris IV, artist, artist’s documentator and continental traveller in variously missions meets in 2001 the Berlin painter Hermann Theis in his Schöneberger studio. Hermann Theis worked in series on abstract paintings which lie lined up before him on the ground. He transformed movement in painting and worked with models. Harris danced for him and it appeared to him a special honour that he was the only male dancer. From this on he documented the work of Theis with the video camera.

Two years after the death of the colleague, Thomas W. Harris IV. presents a very personal look at the work of Hermann Theis in the Kulturpalast Wedding. Beside photos he also shows paintings from the series “Zarina”, “Dolores”, “Tahmis”, “Valderes” & “Celeste”, one of each, and the video “Deeper Kind of Blue” taken up at an art opening of Hermann Theis. Harris as a survivor opens a curtain for the works of Theis and confronts them with own works which are presented as an installation. Beside the series “Drawing Lions”, consisting of own and other people lion’s drawings, Harris shows two multimedia installations dealing with nothing less than crossing the boundaries of art and commerce and life and death. A highly difficult mission to which we would like to invite you.

Hermann Theis was born in 1948 in Kusel / Palatinate and died in 2008 in Berlin. After an engineer’s study in measurement technology he gave himself over to art. 1982-1984 he finished a private study in the studio of Wolfgang Wàclaw in Berlin. His performances of painting, video and photo led him to Spain, Italy and Greece. Hermann Theis` works were shown in numerous single exhibitions and are represented in several public collections.

Thomas W. Harris IV *1972, grew up in a provincial town in North Michigan next to a nuclear power station. He played with the thought to go to the marine, however, decided against it and was arrested because of smaller offences. He started to write song texts and essays and moved to Seattle where he worked as a Radio DJ and film operator. After a musical interstop in Kauai / Hawaii he came in 1997 to Berlin, married, was divorced, and works on projects.

Further information about the work of Hermann Theis:
http://www.hermann-theis.de/atelier_hermann_theis_bilder-2001.htm

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