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*record release / Konzert & Party
mit Bubu (Ben Lehmann, Paul Engelmann & Martial Frenzel)

Freitag, 11.11.2016 um 20 Uhr

Bubu findet den Jazzsound, der Tradition und Moderne verbindet.
Bubu, das sind drei junge Musiker aus Berlin und Saarbrücken, die sich von Ornette Coleman, Don Cherry und Gato Barbieri inspirieren lassen und gleichzeitig eine eigene, zeitgemäße Form von Free Jazz präsentieren: frei von diatonischen Akkordverbindungen und herkömmlichen Harmoniepattern aber ungemein swingend. Mit Unbekümmertheit und Frische zitiert Bubu den Free Jazz der 60er Jahre und verleiht ihm ein neues Leben. Sensibel, selbstbewusst und abseits aller Klischees präsentieren die Musiker am Freitag im Kulturpalast kräftige Beats und eine neue Scheibe.

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*Dead or Alive

Oktober 25, 2016

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Bei einigen Künstlern und deren Arbeiten wäre es grob fahrlässig sie nicht im Portfolio eines Berliner Ausstellungsraums zu haben. Bob Rutman, aka der Mayor von Berlin, geboren 1931 ebenda, gehört dazu. Landschaft, Stahl und Cello im Kulturpalast:

Bob Rutman
*Dead or Alive

Eröffnung am Freitag, 28.Oktober 2016 um 20 Uhr
mit einem Steel- Cello- Konzert
Ausstellungsdauer vom 29.10. bis 06.11.2016
geöffnet Fr / Sa / So von 16 – 20 Uhr 

Konzerte zur Finissage:
Freitag, 04.11.2016 um 20 Uhr
Sonntag, 06.11.2016 um 18 Uhr

„Ich wollte auch ein Hitlerjunge sein – sie hatten so schöne Uniformen. und Trommeln und Trompeten. aber ich durfte nicht – weil ich Jude war. Meine Mutter war schon im Ausland und hatte mich bei einer Bekannten untergebracht. Diese drohte mich den Nazis zu übergeben – so bin ich schliesslich eine Woche vor dem offiziellen Kriegsbeginn in England angekommen. …Später in NY hatte ich einen Bürojob, aber ich habe den ganzen Tag nur gezeichnet und bin dann ohne ein Wort abgehauen..“

„Heute bin ich sehr froh wieder in Berlin zu leben, denn in den USA weiss man Kunst und Kultur nicht so sehr zu schätzen – und wahrscheinlich würde ich dort als mittelloser Mensch auf der Strasse leben. Hier habe ich viele Freunde und Unterstützer..“

Bob Rutman, Maler, Musiker und Allroundkünstler, kennt die Welt. Nach seiner Flucht aus Nazideutschland lebte er weltumfassend im Exil und landete schliesslich in New York, wo er sein erstes Steel- Cello baute. Mit diesem reiste er zurück nach Europa und verdiente damit in wenigen Monaten mehr Geld als zuvor in zehn Jahren USA. Seine Reise endete schliesslich, einen Monat vor dem Mauerfall, in Westberlin. Hier baut er seitdem Instrumente aus Holz und Stahl, spielt in Kirchen oder auch Clubs, wie Berghain und White Trash. Im Kulturpalast Wedding tritt Bob Rutman mit einer Reihe selbstentworfener Instrumente wie Steelcello und Styrophon auf. Komplettiert wird die Ausstellung von einer kleinen Serie Landschaftsbilder, die der Künstler, der im Geiste des Schriftstellers Henry David Thoreau eine Zeitlang in der Wildnis lebte, in Maine/ USA malte.

Die Ausstellung wird kuratiert von Bernd Böhlendorf und ist die erste Einzelausstellung von Bob Rutman im Kulturpalast Wedding. Mehr zum Künstler und seiner Musik gibt es in nachfolgendem Video. Ein beeindruckender Konzertmitschnitt von Bernd Böhlendorf bei Berlin Atonal im Kraftwerk Mitte.


Nachfolgend ein Video vom Eröffnungskonzert am 28.10.2016 im Kulturpalast Wedding (edit bnd):

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https://www.youtube.com/watch?v=MsX7EFjtyoM&feature=youtu.be

 

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*Wave If You Are Real

September 13, 2016

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*Wave If You Are Real

Eine Ausstellung mit Arbeiten von
Fatima Njai, Mark Met, Nora Below & Silky aka Silke Thoss 

Eröffnung am 13.September 2016 um 19 Uhr
ab 21 Uhr Livemusik mit Silky vs. Pete Deville
Ausstellung von Di, 13.September bis So, 2.Oktober 2016
Finissage am Freitag, 30.September 2016
Öffnungszeiten während der Berlin Art Week: 13.9.- 18.9., täglich 18 – 21:30 Uhr, 16. September 13 – 16 Uhr,

 

Die Ausstellung ist offizieller Bestandteil der Berlin Art Week

You can be what you want.
Leben wir in einem Zeitalter der allgemeinen Persönlichkeitsvervielfältigung? Kann jeder alles sein und muss er das nicht sogar? Werden Künstler zu Kuratoren, Immobilienhaie zu Präsidenten, Rapper zu Politikern und Politiker zu Entertainern und alles umgekehrt und mit weiblichen Berufsbezeichnungen? Muss man auch kreativ und witzig sein wenn man einen Friseurladen oder eine Immobilienverwertungsgesellschaft betreibt? Welchen Namen habe ich noch mal auf Facebook? Welches Gesicht bei Tinder? Wie sexy ist mein Avatar? Welcher Persönlichkeitsanteil von mir hat 1000 Freunde? Ist ein Selfie authentischer wenn es nicht in der Absicht gemacht wurde es auf Facebook zu posten? Warum muss sogar der Joghurt authentisch sein, wenn jeder an der Authentizität von Bildern und Nachrichten zweifelt? Und wie authentisch kann etwas sein, wenn alles vorgibt authentisch zu sein, aber kaum jemand daran glaubt? Sind Künstler authentischer? Oder gerade nicht, weil sie seit jeher einen kreativen Umgang mit dem eigenen Persönlichkeitsprofil und ein, der Öffentlichkeit zugedachtes, Image pflegen? Ist jeder ein Künstler?
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Wie reagieren KünstlerInnen auf den, bis dato exklusiv für sie vorbehaltenen, allgemeinen Zwang zur kreativen Selbstdarstellung und scheinbaren multiplen Persönlichkeitentblößung? Welche medialen Strategien entwickeln sie im Ringen um Aufmerksamkeit und Glaubwürdigkeit ihrer Bilder und Botschaften? An welchen neuen Rollenmodellen arbeiten KünstlerInnen in einer Zeit, wo jeder vorgeben kann, das zu sein was er möchte und gleichzeitig glaubt es jedem mitteilen zu müssen? Gibt es neue Taktiken medial gestreuter Desinformation über die eigene Person, Sabotage, Aktionen, eine neue Verwandlungskunst?
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Im Rahmen der Berlin Art Week präsentieren wir im September vier KünstlerInnen im Kulturpalast, die einen spielerischen Umgang mit Schein und Sein als Grundlage ihrer künstlerischen Arbeit gefunden haben. Dabei werden alle Materialen und Medien verwendet. Wir zeigen Malerei, Zeichnungen, Fotos, Videos, Performance und Musik.
U-Bootkapitäne beim Schiffe versenken, halbfett-Negerinen im postkolonialen Look und eine geheime Kunstgesellschaft hinter Schlagzeug und Akkordeon. Heute muss jeder alles können.
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Abbildungen: Mark Met/ Bonobo, Fatima Njai/ Video, Nora Below/ Selfies, Silky/ Malerei

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*trash parade

September 2, 2016

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*trash parade

Silvia Witte / Henrik Jacob
Müllmobilisierung im Soldiner Kiez

Freitag, 2.September 2016
Beginn um 15 Uhr
ab 17 Uhr Sperrmüllspäti 

Der Sperrmüllhaufen im Kiez ist immer in Bewegung. BewohnerInnen stellen nicht mehr benötigte Gebrauchsgegenstände hinzu, andere nehmen sich das, was Ihnen noch wertvoll oder nützlich erscheint. Durch Umzüge, Neuanschaffungen und Wohnungsauflösungen wachsen die Sperrmüllberge, verändern ihr Erscheinungsbild, wandern einige Meter weiter und lösen sich wieder auf. Wir nehmen was andere geben und machen sperrigen Müll mobil.

Die Trash Parade führt vom Kulturpalast Wedding über die Soldiner Strasse bis Koloniestrasse und wieder zurück.

Ab 17 Uhr laden wir zur Eröffnung des 1. Sperrmüllspätis. Die Besucher sind herzlich eingeladen nicht mehr benötigte Dinge und Sperrmüll jeder Art im Kulturpalast Wedding vorbeizubringen und und dafür ausgewählte Objekte aus unserer Sperrmüllkollektion mit nach Hause zu nehmen. Der Sperrmüllspäti ist eine Mülltauschbörse für Gebrauchtes, Nichtmehr-Gebrauchtes und potentiell Brauchbares im Soldiner Kiez. Bringt mit.

Die Trash Parade ist eine animierte real life- Filmdokumentation über Kiezmüll und eine Kooperation zwischen Silvia Witte (Objekttheater Wedding) und Henrik Jacob (Kulturpalast Wedding International).

Als ein gefördertes miKrOPROJEKT 2016 findet es im Rahmen von „Programmkoordination für Stadtkultur und Vernetzung 2015-2017“ statt. Ein Projekt des Bezirksamts Mitte von Berlin und k&k kultkom. Das Projekt wird gefördert durch:
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Trash Parade 2016, Parade und Sperrmüllspäti, Photos: Stefanie Rumpler

Lesung

September 2, 2016

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Freitag, 02.09.2016 um 21 Uhr

Eine Lesung mit Lutz Werner Kunze und Vinzenz Fengler
im Rahmen der 5. Sprachwoche Wedding.

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*neoschlager

Juli 8, 2016

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„Don´t you ever lose your faith in art!“ Neoschlager Lied

KUIPERDOMINGOS PROJECTS (Amsterdam / Berlin)
präsentiert
NEOSCHLAGER Live Concert + International Display 

Ein Abend mit Kunst + Live Musik im
Kulturpalast Wedding International. 
Freitag 8 Juli ab 21 Uhr

Während einer seiner Untersuchungen der Berliner Projektraum-Szene 2010 traf Hans Kuiper, selbsternannter „Netzwerkkünstler“ aus Amsterdam, Tiny Domingos, Künstler und Gründer des Berliner Projektraums rosalux. Obwohl beide sehr unterschiedliche Biografien haben und an verschiedenen Orten leben und arbeiten, entdeckten sie viele gemeinsame Interessen und beschlossen, zusammen unter dem Namen KUIPERDOMINGOS PROJECTS zu arbeiten. Dieses interdisziplinäre „Joint Venture“ hat sich hehre Ziele gesetzt: die Kunst runter vom Sockel zu holen und sie den Menschen zurückzugeben oder wie beide erklären, „etwas frische Luft in den white cube zu lassen“.
Die Zusammenarbeit wird durch die empathische Macht der volksnahen Musik des Schlagers inspiriert, die einer sehr breiten Masse zugänglich ist und in einer ganzen Reihe von Emotionen von Liebe über Verdruss bis hin zu Freude und Spaß direkt zum Ausdruck kommt. Das Duo schafft remixed Installationen, die die Hoffnung und Dynamik der Avantgarde Bewegungen der modernen Kunst und Architektur des frühen 20. Jahrhunderts mit den heutigen Nachhaltigkeits- und makroökonomischen Sorgen verbindet, in denen „Neoschlager“ wiederhallt.Die Künstler bezeichnen „Neoschlager“ als eine Musik, die von der vielfältigen Ästhetik des Euro-Pops geprägt ist: Deutscher Schlager, Amsterdamer Levenslied, portugiesische YéYé Bands der 60er Jahre und französische Chansons. Diese Jedermannsmelodien werden von einer Metadiskurs-Ebene zu den Ambitionen und Arbeitsbedingungen eines Künstlers bereichert. Für das Duo ist Neo-Schlager nicht nur die Appropriation einer Musikrichtung, sondern eine Hommage an seine Einfachheit und Popularität ausgedrückt in aktualisierten Texten.

more infos:
http://kuiperdomingosprojects.blogspot.de/
Musik: https://soundcloud.com/neoschlager

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*Helter Skelter Vol.III

Juni 24, 2016

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Helter Skelter / Vol. III
Sonnabend, 25. Juni 2016
15 Uhr bis 03 Uhr /Empfang um 14 Uhr

Das schnellste Kunstfestival der Saison
12 Stunden / 36 Künstler_innen + 8 Bands
kuratiert von Kulturpalast Wedding International

Fast Art zum Anhören: Helter Skelter ist ein experimentelles Ausstellungsformat, dass die Kuratoren des Kulturpalasts bereits zum dritten Mal präsentieren. Gezeigt werden 12 unmittelbar aufeinander folgende Gruppenausstellungen in 12 Stunden, die von Konzerten Berliner Bands begleitet werden. Jedem Beteiligten steht für seine Präsentation einschliesslich Auf- und Abbau nur eine Stunde zur Verfügung. Durch die extreme Verkürzung der Ausstellungszeit und das direkte Zusammenspiel von Kunst und Musik, Bild und Ton wird ein cineastisches Ereignis herbeigeführt, das sich von Stunde zu Stunde weiterentwickelt. Das bereits legendäre Festival ist ein Rausch für alle Sinne in einer Zeit, in der jeder von uns Bilder und Informationen in Sekundenschnelle rezipieren und verarbeiten muss. Gleichzeitig ermöglicht es neue Blickwinkel auf Kunst und deren Präsentation und eröffnet Publikum und den beteiligten Künstler_innen Raum für Interaktionen, interdisziplinäre Zusammenarbeiten und zufällige Begegnungen- just in time. Um größtmögliche Spannungen zu erzeugen, wurde die Zuordnung der Künstler und auch die Abfolge des Musikprogramms vorab ausgelost.Die unabhängige Glücksfee hat folgende Begegnungen vorgeschlagen:

14-15 Uhr: Empfang mit Frederik Foert (Kunst) und SIU (Musik)
15-16 Uhr:  KUNST:  Misaki Kawabe / Michalis Pichler / Hannah Goldstein/ Ines Eck & Torsten Kulick
MUSIK: Sondereinheit
16-17 Uhr: KUNST: Werner Kernebeck / Jenny Löbert / Matthias Mayer
MUSIK: The Hazi Bros.
17-18 Uhr: KUNST: Chantal Labinski / Ioana Alexe / Annette Stemmann
MUSIK: Katmanka
18-19 Uhr: KUNST: Manfred Kirschner / Françoise Cactus / Michalko & Michalko
MUSIK: Nature In The City
19-20 Uhr: KUNST: Kata Unger / Veronika Schumacher / The b-AGE-ritz
MUSIK: Sick Daves
20-21 Uhr: KUNST: Nora Below / Johann Sebastian Hänel / Der Berliner Gespensterchor
MUSIK: Versus Null
21-22 Uhr: KUNST: Rolf Gesing / Younis Al Azzawy / Annika Putz
MUSIK: PANIKA
22-23 Uhr: KUNST: Silke Thoss / Elke Graalfs / Lawrence Power / Andreas Kotulla
23-0 Uhr KUNST: Fatima Njai / Elio Rodriguez Victores / Pablo Hermann
0-1 Uhr: KUNST: Maryna Baranovska / Karin Bandelin / Bert Gossen
1-2 Uhr: KUNST: Vinzenz Fengler / Mo. Tunn / Alyssa Belgaroui
2-3 Uhr: KUNST: Elisabeth Matthewes / Katrin Hanusch / Julia Schramm

Begleitend dazu gibt es Sonderaktionen von Fräulein Walter (Portraitzeichnen) / Hilke Thor Straten (Außeninstallation).

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Eindrücke von früheren Festivals gibt es unter https://kulturpalastwedding.wordpress.com/category/helter-skelter/