*Berlin Project

Mai 11, 2012

*Berlin Project
3 artists in residency / 3 Tage Performance + Video
Kulturpalast Wedding bei Month of Performance Art 2012
Ana Matey / Christian Fernandez Mirón / Blanka Palamós
kuratiert von Ana Matey und Henrik Jacob

17. bis 19.Mai 2012 im
Kulturpalast Wedding International
Freienwalder Strasse 20
13359 Berlin-Wedding
info@kulturpalastwedding.com
www.kulturpalastwedding.com

Donnerstag, 17.5.2012 um 19h: 3 Projekte / 3 Vorstellungen
Freitag, 18.5.2012 um 19h: 3 Performances
Sonnabend, 19.5.2012 um 19h: Videokunst aus Madrid
kuratiert von Mario Gutiérrez Cru

Künstler müssen reisen oder reisen lassen. Anlässlich des Month of Performance Arts 2012 präsentiert der Kulturpalast Wedding an 3 Tagen 3 Performancekünstler aus Madrid, die der Performance in der spanischen Hauptstadt mit eigenen Projekten und Ausstellungsräumen seit Jahren den Weg ebnen. Im Gefolge von Ana Matey, Christian Fernandez Mirón und Blanka Palamós reisen Arbeiten von 15 spanischen Videokünstlern nach Berlin. Die Videos werden am dritten Tag der Performancereihe von Mario Gutiérrez Cru präsentiert.

Ana Matey, Begründerin des Madrider Aktionsraum artón, arbeitet mit allem was sie hat. Ihr Körper ist ihr Werkzeug. Mit diesem erforscht sie das Phänomen Zeit und diese kann sich für die Künstlerin und den Betrachter auf erstaunliche Art verlangsamen wenn man in einem leeren Ana Matey- Raum, den Handlungen der Künstlerin folgt: Schmelzendes Eis, fallende Eier oder rauchende Zeichnungen, alles verwandelt sich in Zeitlupe durch den Atem der Künstlerin. Im Kulturpalast präsentiert Ana Matey einen Ausschnitt aus ihrem identity project. Auch hier verändern sich Zeichnungen und Wörter, eingeschlossen in einem 4 –Kilo Eisblock nur unmerklich.

Christian Fernandez Mirón, Teil des Duos Miranda & Mirón und Organisator des Performancefestivals REFORMANCE, verbindet Performance mit Musik. Es ist Teil seiner Arbeit dem Publikum prinzipiell zu Nahe zu treten. So untersucht er als Musiker und Soundkünstler die Auswirkungen verschiedener, bekannter Musikstücke und Formate auf sich und das Publikum. In seinen Arbeiten strebt Fernandez Mirón auf die jeweils direkteste Art nach einer Aufhebung und Umkehrung des Verhältnisses von vortragendem Künstler und Zuschauer. Auch im Kulturpalast könnte er das Publikum in seiner Handlungsfähigkeit bestärken. Mit seinem Projekt BETWEEN YOU AND ME – After THE KISS geht er eine Beziehung mit dem Zuschauer ein und transportiert die romantische Geste des Kusses in die Kluft zwischen Akteur und Gleich-Akteur.

Blanka Palamós, die übers Theater und Strassenaktionen zur Performance fand, lebt seit drei Wintern in den Bergen. Die von Palamós in der Wildnis gegründete Performanceinitiative bokACCIÓN, die sich als Begegnungstätte für Performancekünstler versteht und auch Stipendien anbietet,  arbeitet an der Verschmelzung von künstlerischen Aktionsraum und Natur: „Life ist the greatest art“. Im Kulturpalast wird sich Palamós mit dem Projekt „Estamos trabajando en ello / sobrevisc treballant en això (we are working on it, we have dedicated time yesterday and this morning to work)“, der Untersuchung des Phänomens widmen, dass sich gesellschaftliche Veränderungen zumeist aus Unfällen, Misserfolgen und Übersetzungsfehlern ergeben. Eine Arbeit mit Wörtern, über Wörter, angetreten die Welt zu verändern.

Gemeinsam ist den drei spanischen Performancekünstlern, dass sie mit ihren Arbeiten keinen Thron für Deutungshoheiten errichten, sondern mit ihrem Körper ganz nahe an dem bleiben was ist und was es für Akteure und Noch- Nicht- Akteure zu entdecken gibt. Begleitend dazu ist die einstündige Videopräsentation mit dem Titel LIFE IS FOR LIVING auch keine Bestandsaufnahme  der Arbeiten von 15 Videokünstlern, sie beinhaltet keine Statements, keine Handlungen und keine künstlerischen Prozesse. Mario Gutiérrez Cru präsentiert in bewusst grob fahrlässiger Kuratierung einen Kurzschluss von Intimitäten, Geheimnissen, Verdrehungen und Halluzinationen, gesendet aus der spanischen Hauptstadt direkt in unseren leeren Raum.

Die beteiligten Videokünstler: Félix Fernández, Ana Matey, Sergio Ojeda, Maite Camacho, Jens Jaeger,  Alberto Chinchón, Andrés Senra, Carlos Llavata, Esther Achaerandio, Ricardo Almendros, Left Hand Rotation, Bongore, Eva Pérez, Engels Mateo & Mario Gutiérrez Cru.

Wir freuen uns: KULTURPALAST WEDDING INTERNATIONAL

*In-der-Kunst-sein

April 16, 2012

21.04 /22.04.2012
Rolf Thiele
*In-der-Kunst-sein
Betrachtungen über ein Gefühl
2 Vortragsabende in Zusammenarbeit mit Galerie Crystal Ball Berlin

Sonnabend, 21.April 2012 um 20h
Vortrag Teil 1

“In-der-Kunst-sein, unpersönlich aufgefasst. Die Gleichgültigkeit.”
Kunst kann man nur lehren, erklären, indem man in der Kunst spricht,
und nicht, indem man über Kunst spricht. (RT)

Ort
Kulturpalast Wedding International
Freienwalder Strasse 20
13359 Berlin-Wedding

Sonntag, 22.April 2012 um 20h
Vortrag Teil 2

“In-der-Kunst-sein, persönlich aufgefasst. Die Verantwortung.”
Wirklich können kann man in der Kunst nur das, was man nicht kann. (RT)

Ort
Galerie Crystal Ball
Schönleinstrasse 7
10967 Berlin-Kreuzberg

Rolf Thiele, Jahrgang 1942, lehrte von 1974-2007 als Kunstprofessor an
der Hochschule für Künste/university of arts Bremen. Lebt und arbeitet
seit 15 Jahren in Frankreich im Kunstprojekt www.academie-galan.de
Dieses Projekt wird in den Vorträgen mit Bildern näher vorgestellt.

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*ich krieg dich

März 24, 2012

Ausstellen bis der Arzt kommt: Und er bringt seine Koffer mit.

Dietmar Schmale
* ich krieg dich

Eröffnung am Freitag, 30.03.12 um 20 Uhr
Finissage am Sonntag, 08.04.12 um 20 Uhr
Ausstellung vom 30.03.2012 bis 08.04.2012
Geöffnet Sa und So von 16 bis 20 h, u.n.V.

Der Künstler Dietmar Schmale ist viel unterwegs. Er lässt sich im Kofferraum nach Polen schmuggeln, übernimmt, im Geigespielen komplett unerfahren, in osteuropäischen Großstädten für eine halbe Stunde den Platz eines Straßengeigers und arbeitet als Geste der Verbeugung vor der polnischen Putzfrau als deutscher Putzmann in Danzig. Die Spuren seiner Reisen finden sich auch direkt auf der Landstraße. Hier markiert der Künstler die Umrisse aller gefundenen Tierkadaver mit weißer Kreide. Wo jeder Arzt zu spät kommt findet Schmale, als Künstler mit Medizinstudium mit einfachen Mitteln einen Weg der ganzheitlichen Wiedergutmachung.

Die Ergebnisse von Schmales hingebungsvoller Bestandsaufnahme finden wir auch in den Fotos, ready mades und Videos des Künstlers.  Hier rückt Schmale den Abgründen des Seins zu Leibe und lässt Angst und Ekel und die wundersame Faszination für das Schreckliche aufeinanderprallen.

Auch im Kulturpalast speisen sich Dietmar Schmales Arbeiten aus umfangreichen Einblicken in die Rechtsmedizin, Kriminalistik, forensische Psychiatrie und Pathologie. Der Künstler präsentiert eine Serie von Fotoarbeiten; Mandalas aus OP-Besteck, die der meditativen Erfahrung eine körperliche hinzufügen und gefährliche Koffer. Diese geben Schmales Obsession fürs Ambivalente einen eigenen Raum: treten Sie heran um zurückzutreten. Oder, wie Dietmar Schmale es mit Cynthia Beatt sagen würde: “Böse zu sein ist auch ein Beweis von Gefühl.“

Dietmar Schmale studierte Medizin in Münster und Freie Kunst an den Kunstakademien in Enschede (NL) und Münster. Er lebt und arbeitet in Rheine.

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*L x H x B x Mensch

Februar 20, 2012

*L x H x B x Mensch
Eine Rauminstallation  von Johanna Jaeger, Lilia Kovka, Lisa Peters, Sebastian Winkler
Kuratiert von Ferial Nadja Karrasch

Ausstellung vom 24.02.12 bis 04.03.12
Eröffnung am Freitag, 24.Februar 2012 ab 20h
geöffnet Sa und So von 16 bis 20h und n.V.

Im Februar haben wir die Kuratorin Ferial Nadja Karrasch eingeladen, gemeinsam mit 4 jungen KünstlerInnen unseren Raum neu zu vermessen:

Die Ausstellung „LxBxHxMensch“ setzt sich mit Fragen der Räumlichkeit, beziehungsweise mit der individuellen Positionierung innerhalb eines Raumes – sei dies ein konkreter Ort oder ein gesellschaftliches Umfeld – auseinander. Die unterschiedlichen Positionen geben einen Einblick in die Art und Weise, wie mit bestehenden Räumen umgegangen wird, wie sie modifiziert werden, wie sichtbare Räume unsichtbar und unsichtbare Räume sichtbar gemacht werden und schließlich, wie sich das Individuum zu ihm in Beziehung setzt. Während Lilia Kovka mit Hilfe von objets trouvés einen nur mit Blicken begehbaren Raum schafft, löscht Johanna Jaeger mittels analoger Fotografie einen bestehenden Raum aus und reduziert ihn zu einer monochromen Fläche. Lisa Peters macht in ihrer Video-Performance einen uns immer umgebenden und dennoch unsichtbaren Raum sichtbar und Sebastian Winkler gibt in einer In-Situ-Arbeit ein Exempel der subjektiven Orientierung im Raum.

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*Safari Size

Januar 10, 2012




*Safari Size

Fotos von Holger Biermann, Georg Knoll, Jan Michalko und Andreas Pein

Ausstellungseröffnung am Freitag, 27.Januar 2012 um 20h

Ausstellung vom 27.01.12 bis 05.02.12

geöffnet Sa / So von 16 bis 20 Uhr und auf Anfrage

Kulturpalast Wedding International
Freienwalder Strasse 20
13359 Berlin-Wedding
www.kulturpalastwedding.com
info@kulturpalastwedding.com

Dreimal Schwarzweiß und einmal Farbe. Alle reden vom arabischen Frühling- wir nicht. Kulturpalast Wedding präsentiert im Januar vier fotografische Positionen die sich mit der ägyptischen Metropole Kairo auseinandersetzen. Entstanden sind die Aufnahmen zwischen 2009 und 2011. Ausgangspunkt dieser gemeinsamen Reisen, der auch diesmal sehr unterschiedlich arbeitenden Berliner Fotografen, war ihre Suche nach dem eigenen, unverstellten Blick, der es ermöglicht das Fremde fremd sein zu lassen. So erzählt diese engagierte Zusammenarbeit, die allen Klischees und den Verlockungen einer schnellen Interpretation des Gesehenen widersteht, in dichten, energiegeladenen Bildern vom nüchternen bis flirrenden Alltag der Menschen in einer schwitzigen Turbometropole. In der Mitte einer verdunkelnden Jahreszeit schenken uns die Fotografen Holger Biermann, Georg Knoll, Jan Michalko und Andreas Pein einen kühlen Blick ins Aufgeheizte. Darauf ein Safari Size.

FINISSAGE am Sonntag, 5.Februar 2012 ab 19 Uhr!

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*Gonzo Suicide

November 23, 2011

*Gonzo Suicide – Ein Mann unter Einfluss

Ausstellungseröffnung am Freitag, 25.November 2011 um 20h
Ausstellung vom 25.11.11 bis 04.12.11
Geöffnet Sa/ So von 16 bis 20 Uhr, und nach Vereinbarung

im
Kulturpalast Wedding International
Freienwalder Strasse 20
13359 Berlin – Wedding
info@kulturpalastwedding.com

Schon mal picassowichtig: Kunst ist Lüge und kommt damit der Wahrheit am nächsten. Doch welche Rolle spielt der Künstler? Auf dem Weg zur finalen Wahrheit begegnen wir diesmal dem Künstler Gonzo Suicide, einem Zeitgenossen berauscht von Ironie und Depression. Frei nach Nietzsche dichtet er sich sein Leben zurecht und trennt dabei das was wahr ist, von dem, was wirklich wahr ist.

Im Kulturpalast Wedding International werden die Videoinstallation ‘Guck mal Mama, das habe ich gemacht’, sowie thematisch begleitende Zeichnungen zu sehen sein.

Gonzo Suicide berichtet über sein Leben zwischen Wahrheit, Künstlerroman und Lesereisen unter:

www.gonzosuicide.com

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*Bandprobe

Oktober 24, 2011

Acryl auf Pape, Glas, Größe variabel As deep as you can, Foto: Sandra Herrmannsen

Wir lösen unser Lärmproblem anders:

*BANDPROBE
ein Projekt von Antonia Nordmann und Katja Pudor 

Als Gast:  Nyla van Ingen

Eröffnung am Freitag, 28.10.2011 um 20 Uhr
Ausstellung vom 28.10.2011 bis 06.11.2011
geöffnet Sa / So von 16 – 20 Uhr, u.n.V. 

Der Aufbau ist die Hälfte von Allem. Als Ort der temporären Fragmentierung freuen wir uns auf das wandelnde und wandernde Ausstellungsprojekt *BANDPROBE der Künstlerinnen Antonia Nordmann und Katja Pudor.

Seit Januar 2010 treffen die Künstlerinnen an unterschiedlichen Orten aufeinander und arbeiten für einen bestimmten Zeitraum mit vorher festgelegtem Material im gleichen Bildraum. In einem unmittelbaren künstlerischen Prozess verbinden sie Ornamentik, Installation, malerische, grafische und akustische Texturen zu rhythmischen, atmosphärisch aufgeladenen Inszenierungen.

Für Concert / Stedefreund 2010 fanden wöchentlich Arbeitstreffen alias Bandproben statt, die sich um jeweils einen eingeladenen Künstler erweiterten. Dabei besteht die Probe auch darin, wie und in welcher Konstellation die anwachsende Künstlergruppe den weiteren Prozess gestalten möchte.

BANDPROBE greift den Begriff der „Aufführung“ auf und befragt diesen in seinem Zusammenhang mit Bildender Kunst. Wie werden Maßstäbe in einer künstlerischen Arbeit entwickelt und wie können diese auch immer wieder neu formuliert werden, weil die Bedingungen sich zum Beispiel durch voranschreitende Zeit verändern?

BANDPROBE visualisiert den unmittelbaren Prozess künstlerischer Produktion und hebt die Trennung zwischen Atelierarbeit, Ausstellungsaufbau und der Ausstellung selber (dem Zeitraum nach der Eröffnung) auf.

BANDPROBE meint das gemeinsame künstlerische Produkt.

BANDPROBE kommt in den Kulturpalast Wedding.

Mehr Proben unter http://www.katjapudor.de/seiten/bandproben.html

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*Deplacer

September 26, 2011

*Deplacer/ Deplatzieren
9 Künstler, 2 Abende, 2 Orte

Kulturpalast Wedding International und Galerie Crystal Ball präsentieren gemeinsam Künstler und Initiatoren der Pariser Kunstorte  kurt-forever und Le 6b in einer Doppelausstellung.  Beheimatet sind die überwiegend experimentell und konzeptionell arbeitenden französischen Künstler im sozialen Sprengstoffgürtel von Paris, im Vorort St. Denis. Passend zum Titel wird die Ausstellung an zwei Orten stattfinden, die über die U-Bahnlinie 8 miteinander verbunden sind. Im Untergrund trifft alles aufeinander.


*Deplacer / Deplatzieren

Ausstellung vom 30.09.2011 bis 08.10.2011
geöffnet jeweils Mi, Do, Fr, Sa von 15- 20 h

Amélie Bertrand,
Vincent Busson,
Sarah Duby,
Ariel Fleiszbein,
Benoît Géhanne,
Aurélie Godard,
Edgar Guilmoto,
Flandin & Waré und
Nicolas Puyjalon

Eröffnung am Freitag, 30.09.2011 um 20 Uhr
im Kulturpalast Wedding International, Freienwalder Str. 20, 13359 Berlin-Wedding
mit einer Performance von Nicolas Puyjalon
www.kulturpalastwedding.com

und am Sonnabend, 01.10.2011 um 20 Uhr
in der Galerie Crystal Ball, Schönleinstrasse 7, 10967 Berlin- Kreuzberg
mit einer anderen Performance von Nicolas Puyjalon
www.galeriecrystalball.de

DEPLACER / DEPLATZIEREN

Roger Callois zeichnet den außergewöhnlichen Prozess von Insekten auf, die perfekt ihre Umgebung imitieren können, bis sie sich völlig in der Gleichförmigkeit der selben ununterbrochenen Textur auflösen. Viele werden von einer Taktik des Raub- und Verteidigungsmechanismus sprechen, doch Roger Callois wird diese Thesen widerlegen.
Callois These: Diese Tarnung, die darauf abzielt die Unterschiede zwischen dem Organismus und seiner Umgebung zu vermindern, würde eine Depersonalisierung verursachen, da eine wirksame Imitation jede Variation oder Grenze zwischen dem Einem und dem Anderen auslöschen kann, wobei das individuelle Sein von jenem Umgebungsraum aufgesogen wird, mit dem es eigentlich verschmelzen wollte.
Callois stellt sich die Frage der Grenze oder des Umrisses und er verteidigt die Unterschiedlichkeiten gegen die radikale ontologische Auslöschung der Tarnung. Die animalische Mimik, welche ein ultimatives Beispiel für das Ideal der Harmonisierung zwischen der Figur und dem Hintergrund ist, zeigt das Risiko der Entropie auf. Eine Lösung: Sich den Gesetzen der Ähnlichkeit, des Sprudelns von Unregelmäßigkeiten zu widersetzen. DEPLATZIEREN, gegen die Auslöschung von Unterschiedlichkeiten zu kämpfen, welche die Wiederholung des Selben erzeugen.
DEPLATZIEREN, Durcheinander und Unterbrechungen können Gestalt annehmen. Als Metonymie den Wert der Darstellungen bewegen. Die Behauptung: Darüber hinaus, was die Konventionen als gute Form aufzeigen oder als augenscheinlichen Inhalt tolerieren, stoßen Nichtübereinstimmungen zusammen, regen zum Überdenken von Verbindungen an und öffnen neue Bereiche.
Marion Delage de Luget

Mehr Informationen zu den Künstlern unter www.kurt-forever.com und www.le6b.org
Die Ausstellung wird organisiert vom Projektraum kurt-forever aus Paris.

Wir freuen uns:  Kulturpalast Wedding International und Galerie Crystal Ball

Dear friends of cultural exchanges!
9 artists, 2 evenings, 2 locations

Next weekend, Kulturpalast Wedding International and Crystal Ball gallery present artists and initiators from the Paris cultural places kurt-forever and Le 6b in a double-exhibition. The mainly experimental and conceptional French artists are residents in the social explosive belt in Paris – in the suburb St. Denis. Compatible to the title, the exhibition will take place at two locations, which are connected by the Berlin metro line U8. Everything will join together in the underground.

*Deplacer/Deplatzieren
exhibition from September, 30th 2011 to October, 8th 2011
opening hours are Wednesdays, Thursdays, Fridays, Saturdays from 3 pm to 8 pm

Amélie Bertrand, Vincent Busson, Sarah Duby, Ariel Fleiszbein, Benoît Géhanne, Aurélie Godard, Edgar Guilmoto, Flandin & Waré and Nicolas Puyjalon

exhibition opening on Friday, September 30th 2011 at 8 p.m.
at Kulturpalast Wedding International with a performance by Nicolas Puyjalon, Kulturpalast Wedding International,
Freienwalder Straße 20
13359 Berlin-Wedding

2nd exhibition opening on Saturday, October 1st 2011 at 8 p.m.
at Crystal Ball Gallery with a performance by Nicolas Puyjalon
Galerie Crystal Ball
Schönleinstrasse 7
10967 Berlin-Kreuzberg

DEPLACER / DEPLATZIEREN

Roger Caillois notes the extreme case of these insects which, because they imitate so perfectly their habitat, end up disappearing completely in the uniformity of the same uninterrupted texture. Some will talk about tactic of predation or defence mechanism, but Caillois refutes this interpretation. He deduces: this mimicry aiming to decrease differences between the organism and his environment would actually cause a depersonalization – because an effective imitation can erase any variation or boundary from one to the other, the individual being resorbed in this surrounding space he wanted to merge with.
Caillois raises the question of the limit or outline; and against this radical ontological erasing of camouflage, he pleads in favour of dissimilarities. The animal mimicry, ultimate example of an ideal of harmonization between the figure and the background, points the risk of  entropy. A solution: set against the laws of the semblance the effervescence of the irregularities. DEPLATZIEREN, to fight against this deletion of the distinctions which the repetition of the same generates. DEPLATZIEREN, so disorder and disruption can take shape. As metonymy, moving the value of the representations. And assert, beyond what conventions indicate as good shape or tolerate as manifest content, these incongruities – all these things which, precisely because they clash, also incite to reconsider connections and to open new fields.
Marion Delage de Luget


For more information go to:
www.kurt-forever.com
www.le6b.org
www.kulturpalastwedding.com
www.galeriecrystallball.de

We are looking forward:  Kulturpalast Wedding International und Galerie Crystal Ball

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*Planket 2011

September 10, 2011

Freunde des Kulturpalasts! Loch fertig. Mauer gebaut. Wir eröffnen die Wochen des Zeigens und beginnen mit der Finissage einer Fotoausstellung:

*Planket 2011
Det osynliga/ Das Unsichtbare
Ein Tag/ Eine Mauer/ 60 Fotografen

Ausstellung am Sonnabend, 10.September 2011 von 12h bis 18h am Görlitzer Park
(Mauer entlang der Görlitzer Strasse)

Finissage am gleichen Abend ab 20 Uhr mit einer Slideshow von An- My Lè im
Kulturpalast Wedding International
Freienwalderstr. 20
13359 Berlin-Wedding

Mehr zur Ausstellung und den teilnehmenden Fotografen unter
www.planket2011.com

Wir freuen uns: Kulturpalast Wedding International

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*Das Loch – Vol.V

Juli 29, 2011

*Das Loch / Vol.V
beherbergt diesmal „ support your local artists“
Eine mobile Ausstellung von Sabena Weber

am Freitag, 29. Juli 2011 um 20 Uhr im

Kulturpalast Wedding International
Freienwalder Strasse 20
13359 Berlin – Wedding
Tel: 0179/ 2154847
info@kulturpalastwedding.com
www.kulturpalastwedding.com

Kunst kommt vom Kiez.
Unser Spezialloch Nummer 5 zeigt im Juli das nomadische Ausstellungsprojekt „support your local artists“ der Berliner Künstlerin Sabena Weber. Präsentiert wird eine transportable Ausstellung für alle Anlässe und Orte, ein Bauchladen der Kunst von der Ecke, aufgeklappt für eine Nacht.

Der Rest des Abends ist wie immer Loch und kann vom Besucher mit Kunst gefüllt werden. Bring mit! Neu an der Bar: Elena Dellasega.

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