*Expulsion

Mai 21, 2018

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Kulturpalast Wedding International zeigt Fussboden

*Expulsion

Ausstellungseröffnung am Freitag, 25.05.2018 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer: 25.05.bis 27.05.2018
Geöffnet Sa / So von 15 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung

Was ist hängengeblieben? Asche, Staub, Gesprächsfetzen, Fussabdrücke, Geruchspartikel, Nägel und Holzschädlinge aller Art eventuell. Am Freitag werfen wir Licht auf die stummen Zeugen eines elfjährigen Ausstellungsbetriebs : unsere löchrigen Dielen.

Führende Fussbodenrestaurateure, Holzgutachter und Schädlingsspezialisten werden ihnen eine zustandserhaltende letzte Salbung erteilen. Wir werden sehen was dabei rauskommt.

In Vorfreude : Kulturpalast Wedding International

 

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*interblur

April 25, 2018

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Unser Beitrag zum gallery circus: internationale Kombinatorik auf Spitzenniveau.

*INTERBLUR
Frederik Foert & Olivia W. Seiling

Finissage am Sonntag, 13.05.2018 ab 17 Uhr

Ausstellungseröffnung am Freitag, 27. April ab 19 Uhr
Ausstellung vom 28.04. bis 13.05.2018
geöffnet Sa und So von 15 bis 19 Uhr

Alles was zusammenpasst wird wahr. Oder umgekehrt. Frederik Foert und Olivia W. Seiling sind Meister und Meisterin im Finden und Zusammenfügen. Mit leichter Hand und Witz führen sie die Abfälle der globalisierten Kulturgüterindustrie einer neuen Verwertung zu und bieten den falschen Freunden aus der Souvenirabteilung eine neue Bühne: Trash wird zu Drama, die Dinge rücken zusammen und verschwimmen. In ihren Zeichnungen, Collagen, Objekten und Schaustücken durchspielen beide jeweils alle kombinatorischen Möglichkeiten und Wesenszustände und präsentieren das finale Produkt in einem Zustand beiläufiger Exzentrik. Wie viel Entdeckerfreude die erzeugten Schwingungen zwischen West und Fernost, Best of Baumarkt, chinesischem Pfennigland, und niedrigschwelliger Hochkultur im Betrachter auslösen können, wird ab Freitag im Kulturpalast Wedding zu bestaunen sein.

Oder vorab hier:
www.oliviawilhelmineseiling.blogspot.de
www.frederikfoert.de

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*Visiohygiene

Februar 18, 2018

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Wir machen weiter wo wir aufgehört haben und präsentieren auch im neuen Jahr eine apokalyptische Wandcollage im Dämmerlicht:

Veronika Schumacher
*Visiohygiene
Zeichnungen & Wandcollage

Finissage am Freitag, 23.03.2018 um 20 Uhr:
mit Phoebe Killdeer (Sängerin von Shift, Themthere, Nouvelle Vague) am Plattenteller

Eröffnung am Freitag, 23.02.2018 um 20 Uhr
mit einem Soundtrack von Brezel Göring (Stereo Total)

Ausstellungsdauer: 23.02.2018 bis 23.03.2018

Geöffnet Sa / So von 15 bis 19 Uhr, u.n.V.

Kulturpalast Wedding International
Freienwalder Str.20
13359 Berlin – Wedding
http://www.kulturpalastwedding.com

Höchste Zeit für eine Visiohygiene. Die Berliner Zeichnerin und Art Nurse Veronika Schumacher sucht sich vom universellen Bilderramschtisch die interessantesten Details heraus und ordnet zeichnend die Dinge grundlegend neu. Im Gewirr aus Strichen, Linien, Ornamenten und Flammen lässt sie Elemente aus Popkultur, MAD-Magazin, christlicher Mythologie und abendländischer Kunstgeschichte gegeneinander antreten, Blütenzauber trifft auf OP- Bestecke, Körperfragmente trudeln im Höllensturz. Der Teufel steckt im Detail.

Damit sich das Publikum im detaillierten Bilderkosmos nicht verliert, dupliziert die Künstlerin alle losen Blätter und arrangiert sie zu wandfüllenden Collagen, die mittels ihrer konstruktivistischen Strenge jedem Ausstellungsraum eine feierliche Würde verleihen. Die sakrale Wirkung dieses raumgreifend tapezierten clash of cultures wird durch den Einsatz von kurzwelligen UV- Licht verstärkt, das den schwarz- weissen Zeichnungen ein geheimnisvolles, farbintensives Leuchten entlockt. Komplettiert wird die visuelle Reinigung des Betrachters mit einem digitalen Soundtrack, den der Berliner Musiker Brezel Göring zur analogen Tapetenwand der Künstlerin komponiert hat.

Veronika Schumacher wurde in Berchtesgaden geboren, absolvierte hier eine Holzschnitzschule und studierte Freie Kunst an der Hochschule für Künste Bremen. Die Ausstellung *Visiohygiene ist ihre zweite Einzelausstellung im Kulturpalast Wedding. Mehr Einblicke in die Arbeiten der Künstlerin gibt es unter  www.veronika-schumacher.de

 

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*The Last Party

Oktober 30, 2017

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10 Jahre Kulturpalast und ein Jahr Baustelle. Darauf eine letzte Party:

*The Last Party
Freitag, 24.11.2017 um 19 Uhr 

Mit einer Langzeitfotodokumentation mit Momentaufnahmen aus 10 Jahren Kulturpalast von Stefanie Rumpler, einer Bautagebuchlesung von Daniela Weber und einem Geburtstagsständchen von den Sick Daves.

Als letzte Galerie vorm Friedhof konnten wir in unmodernisierter Zonenrandlage ein ganzes Jahrzehnt lang ungestört ein subversives Kunstprogramm mit Kachelofenwärme entwickeln. Seit genau einem Jahr bedrohen Bagger, Heizungsmonteure und Wanderhandwerker das graue Idyll. Das feiern wir.

Daniela Weber, Künstlerin und Bewohnerin des Hauses hat die verordneten Baumaßnahmen 365 Tage lang notiert und präsentiert ein Bautagebuch, in dem sie die bisherige ausufernde Modernisierung in ihrer epischen Länge festgehalten hat. Es wird ein langer Abend.

Die Lesung vor Sanierungskulisse wird begleitet von einer Kulturpalast- Gedenkdokumentation von Stefanie Rumpler und andächtiger Musik von den Weddinger Drunk-Rock-Legenden Sick Daves. Es wird auch laut.

Kulturpalast Wedding International (2007 – 2017)

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Last Party: Mit Bautagebuchlesung und den Sick Daves. Ein Artikel dazu erschien auch bei https://weddingweiser.de/2017/11/15/last-party-im-kulturpalast-wedding-international/

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Wir haben wählen lassen: Lazy curator präsentiert eine fremdkuratierte Gruppenausstellung zum gegenwärtigen Zustand:

*A Juried Show Of The Status Quo Group Show
Ausstellungseröffnung am Freitag, 29.09.2017 um 20 Uhr mit Konzert
Finissage am Sonntag, 08.10.2017 um 18 Uhr mit einem Konzert

Ausstellungsdauer 29.09. – 08.10.2017 
geöffnet Sa / So von 15 bis 19 Uhr

Eine Gruppenausstellung mit Arbeiten von: 
Ralph Bageritz, Dominik Bucher, Roland Eckelt, Manfred Kirschner, Andreas Kotulla, Jenny Löbert, Timo Moors, Henning Oppermann, Berit Schneider, Mo.Tunn und Line Wasner

Kulturpalast Wedding International
Freienwalder Strasse 20
13359 Berlin – Wedding
www.kulturpalastwedding.com
info@kulturpalastwedding.com

Kulturpalast Wedding International hat vor dem Hintergrund allgemeiner Umbaumassnahmen beschlossen, seinen Ausstellungshorizont zu erweitern und Berliner Kunstschaffende gebeten, einen Künstler / Künstlerin ihrer Wahl für eine Gruppenausstellung vorzuschlagen. Wir freuen uns auf 11 vorgeschlagene künstlerische Positionen, spartenübergreifende Beiträge und alles Unerwartete. Der Ausstellungstitel A JURIED SHOW TO THE STATUS QUO wurde ganz undemokratisch mit einem Ausstellungstitelgenerator erzeugt.

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Abgebildete Arbeiten von: Jenny Löbert, Andreas Kotulla, Timo Moors und Mo Tunn

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*alles bewegt sich

Juli 1, 2017

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모두가 움직인다
alles bewegt sich

허윤희   Huh Yun-hee
주황      Joo Hwang
김옥선   Kim Oksun

Ausstellungseröffnung am Freitag, 14. Juli 2017 um 20 Uhr
Ausstellung vom 14.07.2017 bis 06.08.2017
Finissage am Sonntag, 06.08.2017 ab 17 Uhr

geöffnet: Sonnabend / Sonntag von 15 bis 19 Uhr / und nach Vereinbarung
opening hours:  Sat / Sun 3 pm- 7 pm /  and by agreement

Während alle diskutieren : Flughäfen, Schiffbrüchige, Kakteen ; Zeichnung, Fotografie und Video. Kulturpalast Wedding International präsentiert Arbeiten von drei Künstlerinnen aus Südkorea. die sich auf den Weg gemacht haben. Joo Hwang, Kim Ok Sun und Huh Yun-hee werden in ihrer Heimat,und darüber hinaus, als Künstlerinnen sehr geschätzt und haben jeweils eine andere Sicht auf den Moment. Im Juli kommen sie zu uns und mischen sich ein:

„On The Move
Jeder ist unterwegs. In dem Moment wo wir uns auf den Weg machen, bewegt sich alles um uns herum und solange wir nicht irgendwo ankommen, gibt es kein Zurück. In ihrer Videoarbeit <Moving Walk II> (2017) beobachtet Joo Hwang durch eine Fensterscheibe ein Laufband für Passagiere am Seouler Flughafen Incheon. Das Video wird verlangsamt wiedergegeben, was die abgebildete Szenerie irreal erscheinen lässt. Wir sehen in einen Raucherbereich mit künstlichen Gräsern und Bäumen, im Hintergrund erscheinen geometrische architektonische Strukturen. Menschen rauchen, schauen in Telefone, chatten mit Freunden und ruhen sich aus. Der Betrachter fühlt einen kühlen Luftzug und die trockene Atmosphäre in der monotonen Szenerie und darf doch kein erzählerisches Spektakel erwarten. Lediglich eine Anreihung banaler Bilder zieht vor seinen Augen vorbei.
A „moving walk“ erinnert an ein Fließband, daß sich mit vorgegebener Geschwindigkeit einfach immer weiter bewegt. Charlie Chaplin zeigte in seinem Satirefilm „Modern Times“ (1936) einen Fabrikarbeiter in einer industrialisierten Gesellschaft, der von einem schnellen Förderband in die Zahnzwischenräume gigantischer Zahnräder getrieben wird. Im Vergleich dazu wirkt Joo Hwang`s`“Moving Walk“ entschleunigt. Durch die Verzögerung der Bilder wird die Wahrnehmung des Betrachters verändert. Während er gezwungen wird, die Trivialität der gezeigten Umgebung eingehend zu studieren, beschleicht ihn unter Umständen ein Verdacht. Bewegen wir uns eventuell auf der Stelle, ähnlich hüpfenden Nüssen und Schrauben auf einem Förderband, obwohl wir glauben vorwärts zu kommen? Das Laufband, das keinen mehr befördert, könnte auch eine Metapher für einen angeschlagenen Neoliberalismus sein, der die Zuspitzung ungleicher Einkommensverhältnisse verursacht und Ungleichheit globalisiert hat, in dem Kapital, Arbeit und Rohstoffe leicht austauschbar sind.

Kim Ok Sun hingegen, beobachtet das Leben von Familien und Wanderarbeitern, die ihre Heimat verlassen haben und sich vorübergehend in  Korea aufhalten. Für ihre beiden Fotografie- Projekte <No Direction Home> (2011) und <The Shining Things> (2014) dient Jeju Island als Kulisse, eine Insel die gleichzeitig ein beliebtes Urlaubsziel und ein wichtiger militärstrategischer Stützpunkt ist. Es ist zugleich der Ort, an den es den holländischen Seefahrer Hendrick Hamel nach einem Schiffbruch auf dem Weg nach Japan verschlug. <No Direction Home> (2011), ist eine fotografische Portraitreihe von Migranten, die auf auf der Suche nach Arbeit oder wegen einer Partnerschaft in Jeju gelandet sind. Das Projekt kann auch als eine Fortsetzung von Kim Ok Sung’s Serie <Hamel’s Boat> (2008) gesehen werden. Die Porträtierten werden an ihrem Arbeitsplatz oder in ihrer Wohnung abgelichtet, jedoch ist nicht ersichtlich woher sie kommen.
Eine Wanderarbeiterin scheint sich gut eingelebt zu haben und sitzt selbstbewusst vor der Kamera, eine andere sitzt etwas unbeholfen vor einer Wand mit einer Landkarte auf der Bettkante. In der Ecke liegt ein reisefertig gepackter Rucksack. Wo bei <No Direction Home> der Focus auf Menschen liegt, die zwischen hierbleiben und wieder fortgehen schwanken, richtet er sich bei <Shining Things> auf Palmen auf der Insel Jeju. Manche sind mit Unkraut umwickelt, d ie gezackten Blätter wie Flammen in den Himmel gereckt. In ihrer exotischen Anmutung prägen sie die Landschaft der Insel. Obwohl sie oft als einheimische Pflanzen angesehen werden, wurden sie eingeschleppt und stammen ursprünglich von einer südjapanischen Insel. Wie Menschen porträtiert Kim die Bäume, die sich in ihrer neuen Heimat niedergelassen haben. Sie strahlen eine selbstbewusste Präsenz aus, obwohl ihr Bestand infolge des Immobilienbooms auf der Insel stark gefährdet ist.

Eine weitere wichtige Position der Ausstellung besetzt Huh Yun-hee mit den Diptychen <Village> (2016) und <City> (2016), gezeichnet mit Holzkohle. Leinwandfüllende Schiffe sind zu sehen, eines im Tageslicht, das andere im Mondschein. Bilder, auf denen Wasser als Quelle des Lebens thematisiert wird, kennt man bereits aus Huh Yun-hee`s früheren Arbeiten, die sie während ihres Deutschlandaufenthaltes anfertigte. So trägt, erinnernd an Noahs Arche, ein Schiff ein Dorf auf einen Hügel, vollbeladen mit Einfamilienhäusern, Blumen und Kakteen. Letztere sind dafür bekannt auch in kargen Landstrichen überleben zu können und zu blühen. Auf einem weiteren Bild, gleich nebenan, erscheint ein grösserer Kaktus neben den Hochhäusern einer Stadt und Sternen, die den Nachthimmel erleuchten. Wo ist das Schiff? Was erwartet die Menschen?
Holzkohle, verbranntes Holz ist ein Material, das die Künstlerin immer wieder benutzt. Sie benutzt sie mit den Fingern, ohne weiteres Werkzeug, zeichnet, verwischt, legt Spuren, solange bis ein Werk seinen endgültigen Zustand erreicht hat. Aus dieser Vielzahl immer wiederkehrender Handlungen und Arbeitsschritte entstehen bei Huh Yun-hee zumeist riesige Wandgemälde, für die sie Tage benötigt und in denen die Spuren der Zeit sichtbar werden. Auf diese Weise wirft Huh Yun-hee’s Arbeit grundlegende Fragen über Leben und Tod, Augenblick und Ewigkeit auf. Diese Fragen führen sie dazu, den Momenten des Alltags einen zweiten Blick zu schenken und sie zu bewahren.

In ihrer Arbeit <Tagebuch> (2008) notierte sie ihre Gedanken neben Laubblättern, die sie auf ihrem täglichen Spaziergang in der Nachbarschaft sammelte und malte. Was können wir tun, außer zu leben und den Augenblick zu geniessen? Das Heute ist gefüllt mit Nachrichten, die sekündlich aktualisiert werden. Die Zukunft ist ungewiss. Die einzige Aussage die wir treffen können ist, daß jeder unterwegs ist, Tag für Tag.“

Text: Park Heejung  / Übersetzung: Henrik Jacob / Seoul- Berlin, 2017
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Kim Oksun: Shining Things, Jeju Island, 2014

 

———————————————–english————————————————

„On The Move
Everyone is on the move. The moment we step onto a moving walk, everything surrounding us moves. There is no going back until we step out of it at the other end. Joo Hwang’s <moving walk II> (2017) is a video piece that recorded the scene outside the window next to a moving walk at Inchon International Airport. The video has been slowed down, which makes the scene somewhat out of sync with reality. With geometric architectural structures in the background, you see a smoking area artificially landscaped with grasses and trees where people smoke, look into their phones, chat with their friends, and take a break. You feel a chilly breeze and dry atmosphere in the monotonous scene with black screens appearing intermittently. You are not to expect any spectacle or narrative. A sequence of banal images flows slowly in front of your eyes.
A moving walk reminds me of an assembly line that continues to move at a given speed. Charlie Chaplin comically depicted a factory worker in an industrialized society in his satire film, <Modern Times>(1936). The main character played by Chaplin himself is force-fed by an accelerating conveyer belt and sucked up by immense cogwheels. On the contrary, Joo’s moving walk is decelerated. Decelerated images change a sense of perception. Viewers are forced to look at trivial landscapes they often overlook in everyday life. Although we seem to be moving forward, we may be just standing on a moving walk like nuts and bolts on an assembly line that are not aware of where they are headed. The moving walk whose operation is crippled may be a metaphor for crippled neoliberalism that has caused polarization of income distribution and inequality in a global condition where capital, labor, and commodities are readily replaceable.

Kim Ok Sun has been studying lives of multicultural families and migrant workers who have left home and temporarily settled in Korea. <No Direction Home>(2011) and <The Shining Things>(2014) are two projects whose backdrop is Jeju Island, a popular vacation destination and also an important military strategic point. It is also where Hendrick Hamel landed after a drift from a shipwreck on the way to Japan. <No Direction Home>(2011), a series of photographs of foreign migrants who have temporarily settled for personal reasons such marriage or employment. It may be considered a sequel to <Hamel’s Boat>(2008). The subjects pose in front of the camera at their workplace or at home where they spend most of their time. However, we have little clue as to where they are from. One subject seems to have become comfortable with sedentary culture and poses in front of the camera seated. Another is rather awkwardly sitting on an edge of a bed against a wall with a map. She seems to be on the verge of picking up a backpack in the corner of the room and leaving for another destination.

Where as <No Direction Home> focuses on the characters oscillating between settling and emigrating, <Shining Things> is a series of photographs of palm trees in Jeju Island. Sometimes, they are tangled up with weeds around them. Spiking leaves are shooting upwards like flames. They produce typical exotic Jeju landscapes. Although palm trees are often misconceived as native plants, they are alien species from an island off southern Japan. As if to take portraits of people, Kim photographs frontal views of the trees that have settled in the new land. They boast a strong presence, though their fate is uncertain with the overheated real estate boom.

We all move from one point to another. Hoe Yoon Hee’s diptych work, <Village>(2016) and <City>(2016) are charcoal drawings of a ship that occupies such point. A ship fills the canvas, one in daylight and the other in moonlight. Images of water symbolizing a source of life appear repeatedly from her earlier works she drew in Germany. Like Noah’s Ark, a ship carries a village on a hill packed with single-story houses along with flowers and cacti. Cactus is known to blossom even on a barren land. An image of an even bigger cactus fills the canvas amongst high-rises in a city. There are stars that illuminate the night sky. Where is the ship headed? What awaits them?
Charcoal, burnt wood is a material the artist repeatedly use. She draws with her fingers without any other tool. She draws, erases, and builds up traces to create a final piece. Sometimes, such repetitive acts end up as a huge mural. The mural that she takes days to draw would disappear without a trace. Her work raises fundamental questions on life and death, and moment and eternity. These questions lead her to preserve moments in everyday life. Her work <Diary>(2008> recorded her thoughts along with leaves that she collected on her daily walk in the neighborhood. What are we to do except to live and feel every moment. Today is filled with news updated every second. Tomorrow is only an uncertain future. Only assertion we can make is that “everyone is on the move, day in and day out.”
Text: Park Heejung / Translation: Henrik Jacob / Seoul- Berlin, 2017

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Huh Yun-hee, Chinakohl / Wandzeichnung, Kohle, 2017

 

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*Pooldemo

Juni 2, 2017

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*Pooldemo
BaustellenEdition

Am 2.Juni 2017 im Sanierungsgebiet Kulturpalast Wedding.
Eine Aktion von Daniela WeberStefanie Rumpler (Fotos) und Kulturpalast Wedding.

 

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