*neoschlager

Juli 8, 2016

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„Don´t you ever lose your faith in art!“ Neoschlager Lied

KUIPERDOMINGOS PROJECTS (Amsterdam / Berlin)
präsentiert
NEOSCHLAGER Live Concert + International Display 

Ein Abend mit Kunst + Live Musik im
Kulturpalast Wedding International. 
Freitag 8 Juli ab 21 Uhr

Während einer seiner Untersuchungen der Berliner Projektraum-Szene 2010 traf Hans Kuiper, selbsternannter „Netzwerkkünstler“ aus Amsterdam, Tiny Domingos, Künstler und Gründer des Berliner Projektraums rosalux. Obwohl beide sehr unterschiedliche Biografien haben und an verschiedenen Orten leben und arbeiten, entdeckten sie viele gemeinsame Interessen und beschlossen, zusammen unter dem Namen KUIPERDOMINGOS PROJECTS zu arbeiten. Dieses interdisziplinäre „Joint Venture“ hat sich hehre Ziele gesetzt: die Kunst runter vom Sockel zu holen und sie den Menschen zurückzugeben oder wie beide erklären, „etwas frische Luft in den white cube zu lassen“.
Die Zusammenarbeit wird durch die empathische Macht der volksnahen Musik des Schlagers inspiriert, die einer sehr breiten Masse zugänglich ist und in einer ganzen Reihe von Emotionen von Liebe über Verdruss bis hin zu Freude und Spaß direkt zum Ausdruck kommt. Das Duo schafft remixed Installationen, die die Hoffnung und Dynamik der Avantgarde Bewegungen der modernen Kunst und Architektur des frühen 20. Jahrhunderts mit den heutigen Nachhaltigkeits- und makroökonomischen Sorgen verbindet, in denen „Neoschlager“ wiederhallt.Die Künstler bezeichnen „Neoschlager“ als eine Musik, die von der vielfältigen Ästhetik des Euro-Pops geprägt ist: Deutscher Schlager, Amsterdamer Levenslied, portugiesische YéYé Bands der 60er Jahre und französische Chansons. Diese Jedermannsmelodien werden von einer Metadiskurs-Ebene zu den Ambitionen und Arbeitsbedingungen eines Künstlers bereichert. Für das Duo ist Neo-Schlager nicht nur die Appropriation einer Musikrichtung, sondern eine Hommage an seine Einfachheit und Popularität ausgedrückt in aktualisierten Texten.

more infos:
http://kuiperdomingosprojects.blogspot.de/
Musik: https://soundcloud.com/neoschlager

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*Helter Skelter Vol.III

Juni 24, 2016

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Helter Skelter / Vol. III
Sonnabend, 25. Juni 2016
15 Uhr bis 03 Uhr /Empfang um 14 Uhr

Das schnellste Kunstfestival der Saison
12 Stunden / 36 Künstler_innen + 8 Bands
kuratiert von Kulturpalast Wedding International

Fast Art zum Anhören: Helter Skelter ist ein experimentelles Ausstellungsformat, dass die Kuratoren des Kulturpalasts bereits zum dritten Mal präsentieren. Gezeigt werden 12 unmittelbar aufeinander folgende Gruppenausstellungen in 12 Stunden, die von Konzerten Berliner Bands begleitet werden. Jedem Beteiligten steht für seine Präsentation einschliesslich Auf- und Abbau nur eine Stunde zur Verfügung. Durch die extreme Verkürzung der Ausstellungszeit und das direkte Zusammenspiel von Kunst und Musik, Bild und Ton wird ein cineastisches Ereignis herbeigeführt, das sich von Stunde zu Stunde weiterentwickelt. Das bereits legendäre Festival ist ein Rausch für alle Sinne in einer Zeit, in der jeder von uns Bilder und Informationen in Sekundenschnelle rezipieren und verarbeiten muss. Gleichzeitig ermöglicht es neue Blickwinkel auf Kunst und deren Präsentation und eröffnet Publikum und den beteiligten Künstler_innen Raum für Interaktionen, interdisziplinäre Zusammenarbeiten und zufällige Begegnungen- just in time. Um größtmögliche Spannungen zu erzeugen, wurde die Zuordnung der Künstler und auch die Abfolge des Musikprogramms vorab ausgelost.Die unabhängige Glücksfee hat folgende Begegnungen vorgeschlagen:

14-15 Uhr: Empfang mit Frederik Foert (Kunst) und SIU (Musik)
15-16 Uhr:  KUNST:  Misaki Kawabe / Michalis Pichler / Hannah Goldstein/ Ines Eck & Torsten Kulick
MUSIK: Sondereinheit
16-17 Uhr: KUNST: Werner Kernebeck / Jenny Löbert / Matthias Mayer
MUSIK: The Hazi Bros.
17-18 Uhr: KUNST: Chantal Labinski / Ioana Alexe / Annette Stemmann
MUSIK: Katmanka
18-19 Uhr: KUNST: Manfred Kirschner / Françoise Cactus / Michalko & Michalko
MUSIK: Nature In The City
19-20 Uhr: KUNST: Kata Unger / Veronika Schumacher / The b-AGE-ritz
MUSIK: Sick Daves
20-21 Uhr: KUNST: Nora Below / Johann Sebastian Hänel / Der Berliner Gespensterchor
MUSIK: Versus Null
21-22 Uhr: KUNST: Rolf Gesing / Younis Al Azzawy / Annika Putz
MUSIK: PANIKA
22-23 Uhr: KUNST: Silke Thoss / Elke Graalfs / Lawrence Power / Andreas Kotulla
23-0 Uhr KUNST: Fatima Njai / Elio Rodriguez Victores / Pablo Hermann
0-1 Uhr: KUNST: Maryna Baranovska / Karin Bandelin / Bert Gossen
1-2 Uhr: KUNST: Vinzenz Fengler / Mo. Tunn / Alyssa Belgaroui
2-3 Uhr: KUNST: Elisabeth Matthewes / Katrin Hanusch / Julia Schramm

Begleitend dazu gibt es Sonderaktionen von Fräulein Walter (Portraitzeichnen) / Hilke Thor Straten (Außeninstallation).

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Eindrücke von früheren Festivals gibt es unter https://kulturpalastwedding.wordpress.com/category/helter-skelter/

 

*Forschung und Leere

Juni 3, 2016

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Freitag, 3. Juni 2016
Beginn um 21 Uhr

BLOODYBLACKREDRABBITS
*Forschung und Leere

im
Kulturpalast Wedding International
Freienwalder Strasse 20
13359 Berlin-Wedding

Zum wiederholten Mal holen wir das internationale Künstlerkollektiv BLOODYBLACKREDRABBITS ins Haus, das uns im angesagten animal look die aktuelle Weltlage auf das Schmerzlichste vor Augen und Ohren führen wird.  Im Mittelpunkt der BLOODYBLACKREDRABBIT- Interaktionen stehen audiovisuelle, elektroakustische Performances bei denen Texte, Audio- und Videomaterial aus vorherigen Performances und Sessions gesampled, umgeformt und neu inszeniert werden. Eine fortwährende Evolution der Bilder und Töne, exklusiv gesteuert von einem politischen Kunstkollektiv, das am Freitag ein BILD UND KLANG ZUR ENTSTEHUNG DER WELT, IHRER BEWOHNER UND IHRES BEVORSTEHENDEN UNTERGANGS in den Kulturpalast tragen wird.

Mehr unter bloodyblackredrabbits.de  

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*sad set

April 8, 2016

 

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Deus ex machina / Teil 2.  Im April präsentieren wir den traurigsten Tusch der Welt:

Michael Krenz
*sad set
Installation / Aktion

Vernissage am Freitag, 08.April 2016 um 20 Uhr
Ausstellung vom 08.04.2016 bis 22.04.2016
geöffnet Freitags ab 20 Uhr & Sa, So von 16 bis 20 Uhr

Was gibt es zu feiern? Die Flüchtigkeit des Augenblicks. Der Hallenser Bildhauer Michael Krenz entwirft Objekte und Konstruktionen, deren serielle Verfertigungsästhetik den Betrachter unwillkürlich nach der verschollenen Bedienungsanleitung suchen lassen. Für seine humorvollen Ableger deutscher Ingenieurskunst zitiert der Künstler alle Zutaten industrieller Hochglanzproduktion: Stahl, Lack, Aluminium und Tape (gelb / schwarz). Glatte Texturen, common Icons und reflektierende Oberflächen nötigen den Betrachter zu einer Verneigung vor dem Materie gewordenen Design einer bis zur Belanglosigkeit durchgestylten Produktwelt und zur ultimativen Frage: Was kann das?

Doch Michael Krenz` Konstruktionen sind under construction. Kurz bevor sie eine endverbraucherfreundliche Stufe erreichen, bricht der Künstler den Dialog ab und weigert sich die Anlage hochzufahren. Statt dessen präsentiert Michael Krenz physisch wahrnehmbare Erinnerungsinstallationen; Objekte, die mit den Mitteln der Vergangenheit die Zukunft zitieren. Für dieses ambitionierte Unterfangen benötigt der Künstler die richtige Fallhöhe zwischen Inhalt und Verpackung und die Erwartungen des Publikums, die er nonchalant unterlaufen darf.

Am Freitag zeigt Michael Krenz im Kulturpalast Wedding eine Maschine, die etwas kann: Schwarzes Konfetti in die Luft blasen. Für die Flüchtigkeit eines Augenblicks.

Michael Krenz, geboren in Eisenhüttenstadt, studierte Bildhauerei an der Kunsthochschule in Burg Giebichenstein/ Halle. Die Ausstellung *sad set ist seine zweite Einzelausstellung im Kulturpalast Wedding.

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*sunrise red eyes

Februar 26, 2016

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Frederik Foert
*sunrise red eyes
Installation, Objekte, Collagen

Ausstellungseröffnung am Freitag, 26.Februar 2016 um 20 Uhr
Ausstellung vom 26.02. bis 18.03.2016
geöffnet Freitags ab 21 Uhr und Sa / So von 16 bis 20 Uhr

Wir verlassen den Kosmos der heimatlosen Volkskunst zugunsten einer Neuauflage der poetischen Kinetik:
Schwingende chinesische Lampions, an Tischbeinen befestigte Löffel die in Kaffeetassen rühren oder kreisende Geier unter unserer Galeriedecke: Wenn Frederik Foert zu Gast ist beginnen die Dinge zu arbeiten. Der reisende Objektkünstler verwirrt den Betrachter durch hintersinnige Bewegungsstudien und schenkt Alltagsgegenständen aus aller Welt eine neue Bestimmung. Die inhaltlich komplexen, an technische Versuchsaufbauten erinnernden Arbeiten, bewegen sich an der Grenze zwischen Nonsens und Kulturkritik. Dabei bedient sich Frederik Foert aus dem weltweiten Kulturfundus, beziehungsweise den in Souvenirshops angebotenen Restbeständen davon, zitiert Hitchcocks Vögel als schwarze Socken am Wäscheständer neben rotierenden Mickymauskakteen und Devotionalien der chinesischen Oper. Ein von Künstlerhand raumgreifend in Bewegung gesetzter clash of cultures, angetrieben von Bohrmaschinen oder Scheibenwischern, der je nach Raumsituation verändert und eingepasst wird. Der hinzutretende Betrachter wird mit all seinen Assoziationen und kulturellen Erfahrungen als Teil des Experiments einfach mitbewegt.

Frederik Foert, studierte Kunst bei Timm Ulrichs und  lebt in Berlin, Wien und Peking. Die Ausstellung sunrise red eyes ist seine dritte Ausstellung im Kulturpalast Wedding. Den Ausstellungstitel haben wir uns hart verdient. Mehr Arbeiten des Künstlers unter:
http://www.frederik-foert.de

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Video: Frederik Foert: natalie, britt & marilyn in wien

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Kenno Apatrida
und die Gentrifizierung des Sisyphos

Ausstellungseröffnung am Freitag, 29.Januar 2016 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer 29.01.2016 bis 19.02.2016
Finissage am Freitag, 19.Februar 2016 ab 20 Uhr
geöffnet Sa, So von 16 bis 20 Uhr und Freitags ab 21 Uhr mit Freitagsbar

Eine Zwischenheimat für die heimatlose Volkskunst.
Collagen, Malerei, Skulpturen, Objekte, Verstärker, Gitarren und alles dazwischen:
Im Januar schaffen wir Raum für den Künstler Kenno Apatrida, dessen Berliner Atelier sich in Folge von Mietspekulation in spontaner Auflösung befindet. Der multimedial arbeitende Künstler, der in Berlin seit 1989 unter dem Namen „heimatlose Volkskunst“ politisch-prophetische Kunstwerke erschafft, wird seine Arbeits- und Lebenssituation mittels einer raumgreifenden Materialinstallation durchleuchten. Begleitend dazu gibt es bereits in der Aufbauphase Lesungen, Barbetrieb und lateinamerikanische Volksküche.

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Kenno Apatrida, Installation im Atelier, Landsberger Allee, 2011
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Installation, Kulturpalast Wedding, Januar 2016
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*True Trips / Knetbar on Tour

Dezember 18, 2015

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Henrik Jacob
*True Trips / Knetbar on Tour
Christmas Edition Saxony

Eine Installation aus Knete, Plexiglas und Flaschen

Eröffnung am Freitag, 18.12.2015 um 21 Uhr
im Kulturpalast Wedding International
mit Musik aus Stadt und Schland: AHOUA & DJ Nachbar

Karl May hatte recht: Bleib daheim, es kommt zu dir. In den letzten und dunkelsten Stunden des Jahres beherbergt der Kulturpalast Wedding erneut und für kurze Zeit eine wandernde Bar aus Knete. Auch dieses Mal gibt es wieder Kunst und Konzert im Duett.

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