*My Buddha Is Punk

Juli 14, 2018

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Mittwoch, 18.07.2018
Beginn um 19 Uhr

Filmscreening & Jam Session
mit The Rebel Riot Band (Punk / Myanmar)

Kulturpalast Wedding International lädt zum Film Screening in Anwesenheit von Regisseur und den Protagonisten der burmesischen Punkband “Rebel Riot” ein. Punk und Buddhismus – geht das zusammen? Vielleicht. Wie es funktionieren kann, zeigt die Dokumentation “My Buddha is Punk” (englischer Untertitel) von Andreas Hartmann am 18.07. 2018 um 19 Uhr im Kulturpalast Wedding. Besonderes Highlight: Via Crowdfunding ist die burmesische Punkband “Rebel Riot” im Zuge ihrer Deutschland-Schweiz-Tour an besagtem Abend selbst zu Gast im Wedding und steht zusammen mit Filmemacher Andreas Hartmann nach dem Screening Rede und Antwort. Die burmesischen Punks engagieren sich nicht nur mit ihrer Musik system- und religionskritisch, sondern versorgen mit ihrer Initiative “Food not Bombs” auch regelmäßig Obdachlose und Bedürftige in den Straßen der Großstadt Yangon. Was sie darüber und über weitere Projekte wie beispielsweise “Books not Bombs” zu berichten haben, können Interessierte nach dem Film face-to-face erfahren. Im Anschluss gibt es eine Jam Session mit “The Rebel Riot Band”, für Instrumente und Getränke ist gesorgt.
Eintrittsspenden des Abends fließen in das Projekt “Food not Bombs”.

Link zum Crowdfounding: https://www.gofundme.com/rebel-riot-deutschlandampschweiztour

Link zur Rebel-Riot-Tour: https://www.facebook.com/RebelRiotGermanySwitzerlandTour/?modal=admin_todo_tour

 

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*ende.meins

Juni 29, 2018

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Ende Juni geht es um das Sichtbare, das Unsichtbare und alles dazwischen. Aus diesem Anlass präsentieren wir zwei sehr unterschiedliche künstlerische Positionen:

*Ende.meins

Chantal Labinski & Andreas Wolf

Ausstellungseröffnung am Freitag, 29.06.2018 um 20 Uhr
mit Musik von Minu

Ausstellungsdauer: 30.06.2018 bis 13.07.2018
Finissage am 13.07.2018
geöffnet Sa / So von 16 bis 20 Uhr und zur Freitagsbar am 06.07.2018

IRGENDWAS FEHLT MIR HIER AN EUREM PERFEKTEN SCHEISS (Chantal Labinski)

Wenn man an einer Hauswand ein Blechschild mit der Aufschrift UNIVERSALLOCH entdeckt, sollte es sich um eine Arbeit von Chantal Labinski handeln. Die Künstlerin schraubt dem ahnungslosen Publikum ihre ungebetenen Kommentare vorzugsweise unangekündigt direkt ins Sichtfeld, frei von amtlicher Genehmigung und Gebrauchsanweisung. Die subversiven Objekte auf 3mm Alu-Blech und der entdeckende Betrachter werden mit allen offenen Fragen alleingelassen. Dabei betrachtet Chantal Labinski den öffentlichen Raum als eine Erweiterung ihres Wohnraums, fügt Elemente hinzu, verdreht Bedeutungen und stellt Fragen zu Sinn und Unsinn. Auch den Kulturpalast Wedding wird die Künstlerin am Freitag mit einem minimalistischen Eingriff am Rand der Wahrnehmungsgrenze in den Aussenraum erweitern. Kunst muss erstmal auch entdeckt werden.

Die Arbeiten von Andreas Wolf irritieren auf andere Weise. Der Künstler beschäftigt sich in seiner ungegenständlichen Malerei mit der Entwicklung komplexer Bildstrukturen. In seinen grossformatigen, farbintensiven Arbeiten verliert sich der Blick des Betrachters in einem Gewirr aus Farbschichten, Linien und Überlagerungen, sucht erfolglos Halt in der Entdeckung scheinbar gegenständlicher Bildfragmente und wird weitergetragen in einem Farbenmeer aus Möglichkeiten und Codes, die es zu entschlüsseln gilt. Dabei wird der Prozess des Malens im Nachhinein geradezu physisch erfahrbar, die vermalte Zeit manifestiert sich in den vielschichtigen Überlagerungen von Farben und Formen. Andreas Wolfs Bilder wirken wie Benutzeroberflächen mit eingearbeitetem travel guide, der Orientierung bietet und bessere Lesbarkeit ermöglicht. Nur auf Entdeckungsreise muss sich der Betrachter, genau wie bei den Arbeiten von Chantal Labinski, selbst begeben.

Mehr zu den Arbeiten von Chantal Labinski und Andreas Wolf gibt es unter:

www.labinski.com
www.andreaswolf.net

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Malerei (c) Andreas Wolf

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Installation / Interaktion (c) Chantal Labinski

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*Expulsion

Mai 25, 2018

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Kulturpalast Wedding International zeigt Fussboden

*Expulsion

Ausstellungseröffnung am Freitag, 25.05.2018 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer: 25.05.bis 27.05.2018
Geöffnet Sa / So von 15 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung

Was ist hängengeblieben? Asche, Staub, Gesprächsfetzen, Fussabdrücke, Geruchspartikel, Nägel und Holzschädlinge aller Art eventuell. Am Freitag werfen wir Licht auf die stummen Zeugen eines elfjährigen Ausstellungsbetriebs : unsere löchrigen Dielen.

Führende Fussbodenrestaurateure, Holzgutachter und Schädlingsspezialisten werden ihnen eine zustandserhaltende letzte Salbung erteilen. Wir werden sehen was dabei rauskommt.

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*interblur

April 27, 2018

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Unser Beitrag zum gallery circus: internationale Kombinatorik auf Spitzenniveau.

*INTERBLUR
Frederik Foert & Olivia W. Seiling

Finissage am Sonntag, 13.05.2018 ab 17 Uhr

Ausstellungseröffnung am Freitag, 27. April ab 19 Uhr
Ausstellung vom 28.04. bis 13.05.2018
geöffnet Sa und So von 15 bis 19 Uhr

Alles was zusammenpasst wird wahr. Oder umgekehrt. Frederik Foert und Olivia W. Seiling sind Meister und Meisterin im Finden und Zusammenfügen. Mit leichter Hand und Witz führen sie die Abfälle der globalisierten Kulturgüterindustrie einer neuen Verwertung zu und bieten den falschen Freunden aus der Souvenirabteilung eine neue Bühne: Trash wird zu Drama, die Dinge rücken zusammen und verschwimmen. In ihren Zeichnungen, Collagen, Objekten und Schaustücken durchspielen beide jeweils alle kombinatorischen Möglichkeiten und Wesenszustände und präsentieren das finale Produkt in einem Zustand beiläufiger Exzentrik. Wie viel Entdeckerfreude die erzeugten Schwingungen zwischen West und Fernost, Best of Baumarkt, chinesischem Pfennigland, und niedrigschwelliger Hochkultur im Betrachter auslösen können, wird ab Freitag im Kulturpalast Wedding zu bestaunen sein.

Oder vorab hier:
www.oliviawilhelmineseiling.blogspot.de
www.frederikfoert.de

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*Visiohygiene

Februar 22, 2018

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Wir machen weiter wo wir aufgehört haben und präsentieren auch im neuen Jahr eine apokalyptische Wandcollage im Dämmerlicht:

Veronika Schumacher
*Visiohygiene
Zeichnungen & Wandcollage

Finissage am Freitag, 23.03.2018 um 20 Uhr:
mit Phoebe Killdeer (Sängerin von Shift, Themthere, Nouvelle Vague) am Plattenteller

Eröffnung am Freitag, 23.02.2018 um 20 Uhr
mit einem Soundtrack von Brezel Göring (Stereo Total)

Ausstellungsdauer: 23.02.2018 bis 23.03.2018

Geöffnet Sa / So von 15 bis 19 Uhr, u.n.V.

Kulturpalast Wedding International
Freienwalder Str.20
13359 Berlin – Wedding
http://www.kulturpalastwedding.com

Höchste Zeit für eine Visiohygiene. Die Berliner Zeichnerin und Art Nurse Veronika Schumacher sucht sich vom universellen Bilderramschtisch die interessantesten Details heraus und ordnet zeichnend die Dinge grundlegend neu. Im Gewirr aus Strichen, Linien, Ornamenten und Flammen lässt sie Elemente aus Popkultur, MAD-Magazin, christlicher Mythologie und abendländischer Kunstgeschichte gegeneinander antreten, Blütenzauber trifft auf OP- Bestecke, Körperfragmente trudeln im Höllensturz. Der Teufel steckt im Detail.

Damit sich das Publikum im detaillierten Bilderkosmos nicht verliert, dupliziert die Künstlerin alle losen Blätter und arrangiert sie zu wandfüllenden Collagen, die mittels ihrer konstruktivistischen Strenge jedem Ausstellungsraum eine feierliche Würde verleihen. Die sakrale Wirkung dieses raumgreifend tapezierten clash of cultures wird durch den Einsatz von kurzwelligen UV- Licht verstärkt, das den schwarz- weissen Zeichnungen ein geheimnisvolles, farbintensives Leuchten entlockt. Komplettiert wird die visuelle Reinigung des Betrachters mit einem digitalen Soundtrack, den der Berliner Musiker Brezel Göring zur analogen Tapetenwand der Künstlerin komponiert hat.

Veronika Schumacher wurde in Berchtesgaden geboren, absolvierte hier eine Holzschnitzschule und studierte Freie Kunst an der Hochschule für Künste Bremen. Die Ausstellung *Visiohygiene ist ihre zweite Einzelausstellung im Kulturpalast Wedding. Mehr Einblicke in die Arbeiten der Künstlerin gibt es unter  www.veronika-schumacher.de

 

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*The Last Party

November 24, 2017

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10 Jahre Kulturpalast und ein Jahr Baustelle. Darauf eine letzte Party:

*The Last Party
Freitag, 24.11.2017 um 19 Uhr 

Mit einer Langzeitfotodokumentation mit Momentaufnahmen aus 10 Jahren Kulturpalast von Stefanie Rumpler, einer Bautagebuchlesung von Daniela Weber und einem Geburtstagsständchen von den Sick Daves.

Als letzte Galerie vorm Friedhof konnten wir in unmodernisierter Zonenrandlage ein ganzes Jahrzehnt lang ungestört ein subversives Kunstprogramm mit Kachelofenwärme entwickeln. Seit genau einem Jahr bedrohen Bagger, Heizungsmonteure und Wanderhandwerker das graue Idyll. Das feiern wir.

Daniela Weber, Künstlerin und Bewohnerin des Hauses hat die verordneten Baumaßnahmen 365 Tage lang notiert und präsentiert ein Bautagebuch, in dem sie die bisherige ausufernde Modernisierung in ihrer epischen Länge festgehalten hat. Es wird ein langer Abend.

Die Lesung vor Sanierungskulisse wird begleitet von einer Kulturpalast- Gedenkdokumentation von Stefanie Rumpler und andächtiger Musik von den Weddinger Drunk-Rock-Legenden Sick Daves. Es wird auch laut.

Kulturpalast Wedding International (2007 – 2017)

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Last Party: Mit Bautagebuchlesung und den Sick Daves. Ein Artikel dazu erschien auch bei https://weddingweiser.de/2017/11/15/last-party-im-kulturpalast-wedding-international/

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Wir haben wählen lassen: Lazy curator präsentiert eine fremdkuratierte Gruppenausstellung zum gegenwärtigen Zustand:

*A Juried Show Of The Status Quo Group Show
Ausstellungseröffnung am Freitag, 29.09.2017 um 20 Uhr mit Konzert
Finissage am Sonntag, 08.10.2017 um 18 Uhr mit einem Konzert

Ausstellungsdauer 29.09. – 08.10.2017 
geöffnet Sa / So von 15 bis 19 Uhr

Eine Gruppenausstellung mit Arbeiten von: 
Ralph Bageritz, Dominik Bucher, Roland Eckelt, Manfred Kirschner, Andreas Kotulla, Jenny Löbert, Timo Moors, Henning Oppermann, Berit Schneider, Mo.Tunn und Line Wasner

Kulturpalast Wedding International
Freienwalder Strasse 20
13359 Berlin – Wedding
www.kulturpalastwedding.com
info@kulturpalastwedding.com

Kulturpalast Wedding International hat vor dem Hintergrund allgemeiner Umbaumassnahmen beschlossen, seinen Ausstellungshorizont zu erweitern und Berliner Kunstschaffende gebeten, einen Künstler / Künstlerin ihrer Wahl für eine Gruppenausstellung vorzuschlagen. Wir freuen uns auf 11 vorgeschlagene künstlerische Positionen, spartenübergreifende Beiträge und alles Unerwartete. Der Ausstellungstitel A JURIED SHOW TO THE STATUS QUO wurde ganz undemokratisch mit einem Ausstellungstitelgenerator erzeugt.

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Abgebildete Arbeiten von: Jenny Löbert, Andreas Kotulla, Timo Moors und Mo Tunn

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