*Home

November 19, 2018

 

HOMe-mailB

Kulturpalast Wedding präsentiert:

*HOME
Performance & Soundinstallation von THE SHIFT

Mit The Shift (Ole Wulfers & Phoebe Killdeer) und Veronika Schumacher (Visuals)

Eröffnung
Sonnabend 24.11.2018 um 20 UHR

mit einer Liveperformance des Gastkünstlers Julien Decoret aus Paris. Ein Ausblick auf das kommende Album „HOME“ von The Shift. Anschliessend gibt es Musik von DJ Vicious Vroni / Phoebe Killdeer & Ole Wulfers.

Die Installation ist bis 2. Dezember 2018 jeweils Samstags und Sonntags zwischen 15 und 19 Uhr im Kulturpalast Wedding zu sehen.

Am Freitag, dem 30. November gibt es ein weiteres Live-Set zum Kolonie-Wedding-Wochenende.
—————————————————————————————————————————————–

Kulturpalast Wedding presents:

Performance and Sound Installation by THE SHIFT (Ole Wulfers and Phoebe Killdeer) and Veronika Schumacher (Visuals)

Opening
24th November at 8 pm

with Live Perfomance and guest Julien Decoret / Paris. An introduction to the forthcoming Album „HOME“ of The Shift. Following music from DJ Vicious Vroni / Phoebe Killdeer & Ole Wulfers.

The Exhibition is running untill December 2nd, 2018

Opening hours:
Friday, November 30 from 8 p.m. with live music / performance
Saturdays and Sundays from 3 pm untill 7 pm.

Kulturpalast_Wedding_INT_home_November_2018.
Photos by Michael Jungblut / Kulturpalast Wedding, 2018

.

Advertisements

*Brötchen & Spielchen

September 28, 2018

Flyer_Brötchen&Spielchen_vorne_print

Im September gibts form follows function reloaded:

*Brötchen & Spielchen
Heike Walter & Annette Stemmann

Ausstellungseröffnung am Freitag, 28.09.2018 ab 20 Uhr

Ausstellung vom 28.09. bis 07.10.2018
Finissage am Sonntag, 07.10.2018 ab 16 Uhr

geöffnet Sa und So von 15 bis 19 Uhr



Kulturpalast Wedding international

Freienwalder Strasse 20

13359 Berlin-Wedding


Wo anfangen? Vielleicht rechts unten beim schwarzen Eckpunkt des Mühlespiels. Dieser wurde von Annette Stemmann mit betont beiläufigem Pinselschwung und Magnetfarbe aufs Papier gebracht und hängt neben unzähligen weiteren gemalten Spielpunkten und Brettspielen an der Galeriewand. Die ungewöhnliche Perspektive verwandelt die altbekannten Spielfelder in geometrisch, abstrakte Farbkompositionen, die vom Galeriebesucher mit farbigen Spielsteinen bespielt und somit optisch verändert werden können. Die Künstlerin überlässt freundlicherweise dem Publikum die finale Ausgestaltung ihrer Wandinstallation oder gleich dem Würfelglück respektive Zufall. Ein ähnlich unprätentiöser Arbeitsansatz liegt auch ihren Knüddelbildern zugrunde. Zweidimensionale Bildvorlagen von küssenden Liebespaaren und romantic love affairs werden von Künstlerinnenhand emotionslos zusammengeknüllt und in einen dreidimensionalen Zustand gebracht, der an gebrauchte Taschentücher erinnert. Diese Zufallsprodukte künstlerischer Handarbeit malt Annette Stemmann wiederum detailgetreu mit allen Ecken und Falten ab und hält sie auf Büttenpapier fest. Die romantisierende Bildvorlage ist im Gewirr aus Knicken, Erhebungen und Schattenwürfen bestenfalls auf den zweiten Blick erkennbar, das Ursprungsmotiv löst sich zugunsten einer geometrisch abstrakten Komposition einfach auf oder verharrt, wie manche Liebe, im mittleren Verfallsstadium.

Ein anderes Bildfindungsverfahren nutzt Heike Walter. Die Künstlerin, die sich seit mehr als zwei Jahrzehnten nach einem komplexen Punktesystem täglich selbst bewertet und aus den evaluierten Ergebnissen, Bilder, Jahresdurchschnittsformen, Zwölftonmusik und Sitzgelegenheiten konstruiert, wirft einen zweiten Blick auf das, was die meisten von uns täglich in der Toilettenschüssel herunterspülen: ihren Stuhlgang. Unter dem Titel Feine Fäkalien präsentiert Heike Walter im Kulturpalast eine Serie von Zeichnungen, die sie tagtäglich am Ereignisort Toilette anfertigt. Dabei geht es ihr nicht um die öffentliche Zurschaustellung eines intimen Bäh- Moments, die Stärke jeder einzelnen Zeichnung entwickelt sich aus dem Gefälle zwischen dem Abgebildeten und der Art der Abbildung. Die Künstlerin bewahrt den Betrachter vor einer allzu plastischen und realistischen Darstellung des amorphen Ausgangsobjekts und beschränkt sich auf fein gezeichnete Umrisslinien, die an die forschende Strichführung ausgestorbener InsektenkundlerInnen erinnern und einen heiteren Minimalismus in sich tragen. Die losen Blätter voller Schnörkel und Kringel sind erstaunlich dekorativ und eignen sich für Wände aller Wohnlagen. Man möchte herantreten und die Feinheiten der Linie begutachten, verweilt aber lieber, den Titel im Hinterkopf behaltend, in der ästhetischen Halbdistanz. Die Hölle beginnt im Kopf des Betrachters.

Am Eingang gibt’s noch Brezeln und Wurstbrötchen. Natürlich gemalt. Don`t shit where you eat my friend.

Mehr Arbeiten der Künstlerinnen gibt es unter:
http://www.annette-stemmann.de und http://www.fraeuleinwalter.de
.

.

*SiU / Album Release Concert

September 15, 2018

SiU_Flyer_DIN_A6

SiU – Bitte treten Sie näher!
Record-Release-Konzert im Kulturpalast

Sonnabend, 15. September 2018 um 20 Uhr

Musik der Weddinger Band gibts unter www.siu-trio.de oder facebook.com/SiUTrio
Auf Youtube mit dem offiziellen Musikvideo: youtube.com/isabellwiehler oder
als Download unter www.siu-trio.de/kostproben

.

*Pineapple Palm Tree

August 17, 2018

Flyer_Ananaspalme_Hae_Sook_Yong_Kulturpalast_Wedding_2018

Unter der Ananaspalme treffen sich Ost und West, Hase und Huhn, Stadt und Land:

*Pineapple Palm Tree
Yong Hae Sook
Installation & Performance

Ausstellungseröffnung am Freitag, 17. August 2018 ab 20 Uhr
mit der Performance BILLIGE AUSREDE

Finissage am Freitag, 31.August 2018 um 20 Uhr
Ausstellung vom 17.08. bis 31.08.2018
geöffnet Sa und So von 15 bis 19 Uhr

Hongcheon, Seoul, München, Trier, Düsseldorf, Berlin-Wedding : nichts ist so sicher wie die Veränderung. Die südkoreanische Künstlerin Yong Hae Sook präsentiert die Reste einer Reise im Breitbandformat. Für ihre schillernde Installation im Kulturpalast hat sie Gegenstände und Materialien aus den verschiedensten Winkeln der Welt zusammengetragen und als Sperrgut in den Wedding verschifft. Hier treffen koreanische Müllfragmente, Pflanzenpartikel und ready mades auf europäische Strassenfunde und die Produktpalette deutscher Gebrauchtwarenläden und Baumärkte.

Hae Sook verwebt Unzusammenhängendes und Ungleichzeitiges zu einer raumgreifenden Materialinstallation, in der sie lebt und arbeitet und die sie durch künstlerische Eingriffe täglich  modifiziert und situativ verändert. Gleichzeitig dient diese kulturelle Resterampe im XXL Format, als Kulisse für ein finales Foto, auf dem der wochenlange künstlerische Arbeitsprozess nebst Künstlerin zu einer transzendenten Momentaufnahme verdichtet werden.

Im Kulturpalast Wedding wird der Besucher die fotografische Dokumentation eines Werkes sehen, das nicht mehr ist und dennoch weiter wächst. Er wird zum Teilnehmer eines Endspiels zwischen westlicher Symbolik und fernöstlicher Mythologie, Fake und Realität, Schein und Sein, Abriss und Rekonstruktion, Vergangenheit und Gegenwart, noch nicht und nicht mehr. Wie immer kann er sich beeilen, denn morgen sieht alles anders aus.

Yong Hae Sook hat in Seoul Bildhauerei studiert und ist Doktorandin in Soziologie an der Sung Kong Hoe University in Seoul. In ihren multimedialen Arbeiten untersucht sie alle in Frage kommenden gesellschaftlichen Beziehungen und fragt nach der Rolle, die Kunst dabei spielen kann. Seit 2014 betreibt sie im ländlichen Hongcheon die Künstlerresidenz „Pink Factory“.

Mehr Informationen zur Pink Factory gibt es unter:
https://pink-factory.tumblr.com/

Hae_Sook_Yong_pineapple_palm_tree_kulturpalastwedding_2018
Hae Sook Yong; Pineapple Palm Tree / temporäre Installation im Kulturpalast Wedding, 2018

.

*The unknown painter

Juli 27, 2018

Kulturpalast_wedding_unknown_painter_flyer_exhibition_2018

Im Juli präsentieren wir Unbekanntes:

*The Unknown Painter
artist : unknown

Ausstellungseröffnung am Freitag, 27. Juli um 20 Uhr
Ausstellung vom 27.07. bis 29.07.2018

geöffnet Sa und So von 15 bis 19 Uhr

Wir haben die Katze im Sack gekauft und stellen einen völlig unbekannten Maler aus. Dabei zeigen wir Teile eines Lebenswerks, das als Werkstattfund endete und bisher erfolgreich jeder öffentlichen Präsentation vorenthalten werden konnte. Am Freitag werfen wir die Arbeiten des Künstlers ohne Follower, Vermarktungseifer und frisierter Vita in die Bilderflut der globalen, authentischen Kreativwolke. Alles Weitere ist nicht bekannt.

.

.

*My Buddha Is Punk

Juli 14, 2018

Film_My_buddha_is_punk_kulturpalast_Wedding_Berlin

Mittwoch, 18.07.2018
Beginn um 19 Uhr

Filmscreening & Jam Session
mit The Rebel Riot Band (Punk / Myanmar)

Kulturpalast Wedding International lädt zum Film Screening in Anwesenheit von Regisseur und den Protagonisten der burmesischen Punkband “Rebel Riot” ein. Punk und Buddhismus – geht das zusammen? Vielleicht. Wie es funktionieren kann, zeigt die Dokumentation “My Buddha is Punk” (englischer Untertitel) von Andreas Hartmann am 18.07. 2018 um 19 Uhr im Kulturpalast Wedding. Besonderes Highlight: Via Crowdfunding ist die burmesische Punkband “Rebel Riot” im Zuge ihrer Deutschland-Schweiz-Tour an besagtem Abend selbst zu Gast im Wedding und steht zusammen mit Filmemacher Andreas Hartmann nach dem Screening Rede und Antwort. Die burmesischen Punks engagieren sich nicht nur mit ihrer Musik system- und religionskritisch, sondern versorgen mit ihrer Initiative “Food not Bombs” auch regelmäßig Obdachlose und Bedürftige in den Straßen der Großstadt Yangon. Was sie darüber und über weitere Projekte wie beispielsweise “Books not Bombs” zu berichten haben, können Interessierte nach dem Film face-to-face erfahren. Im Anschluss gibt es eine Jam Session mit “The Rebel Riot Band”, für Instrumente und Getränke ist gesorgt.
Eintrittsspenden des Abends fließen in das Projekt “Food not Bombs”.

Link zum Crowdfounding: https://www.gofundme.com/rebel-riot-deutschlandampschweiztour

Link zur Rebel-Riot-Tour: https://www.facebook.com/RebelRiotGermanySwitzerlandTour/?modal=admin_todo_tour

 

.

*ende.meins

Juni 29, 2018

Flyer_Labinski_Wolf_Kulturpalast_wedding_2018

Ende Juni geht es um das Sichtbare, das Unsichtbare und alles dazwischen. Aus diesem Anlass präsentieren wir zwei sehr unterschiedliche künstlerische Positionen:

*Ende.meins

Chantal Labinski & Andreas Wolf

Ausstellungseröffnung am Freitag, 29.06.2018 um 20 Uhr
mit Musik von Minu

Ausstellungsdauer: 30.06.2018 bis 13.07.2018
Finissage am 13.07.2018
geöffnet Sa / So von 16 bis 20 Uhr und zur Freitagsbar am 06.07.2018

IRGENDWAS FEHLT MIR HIER AN EUREM PERFEKTEN SCHEISS (Chantal Labinski)

Wenn man an einer Hauswand ein Blechschild mit der Aufschrift UNIVERSALLOCH entdeckt, sollte es sich um eine Arbeit von Chantal Labinski handeln. Die Künstlerin schraubt dem ahnungslosen Publikum ihre ungebetenen Kommentare vorzugsweise unangekündigt direkt ins Sichtfeld, frei von amtlicher Genehmigung und Gebrauchsanweisung. Die subversiven Objekte auf 3mm Alu-Blech und der entdeckende Betrachter werden mit allen offenen Fragen alleingelassen. Dabei betrachtet Chantal Labinski den öffentlichen Raum als eine Erweiterung ihres Wohnraums, fügt Elemente hinzu, verdreht Bedeutungen und stellt Fragen zu Sinn und Unsinn. Auch den Kulturpalast Wedding wird die Künstlerin am Freitag mit einem minimalistischen Eingriff am Rand der Wahrnehmungsgrenze in den Aussenraum erweitern. Kunst muss erstmal auch entdeckt werden.

Die Arbeiten von Andreas Wolf irritieren auf andere Weise. Der Künstler beschäftigt sich in seiner ungegenständlichen Malerei mit der Entwicklung komplexer Bildstrukturen. In seinen grossformatigen, farbintensiven Arbeiten verliert sich der Blick des Betrachters in einem Gewirr aus Farbschichten, Linien und Überlagerungen, sucht erfolglos Halt in der Entdeckung scheinbar gegenständlicher Bildfragmente und wird weitergetragen in einem Farbenmeer aus Möglichkeiten und Codes, die es zu entschlüsseln gilt. Dabei wird der Prozess des Malens im Nachhinein geradezu physisch erfahrbar, die vermalte Zeit manifestiert sich in den vielschichtigen Überlagerungen von Farben und Formen. Andreas Wolfs Bilder wirken wie Benutzeroberflächen mit eingearbeitetem travel guide, der Orientierung bietet und bessere Lesbarkeit ermöglicht. Nur auf Entdeckungsreise muss sich der Betrachter, genau wie bei den Arbeiten von Chantal Labinski, selbst begeben.

Mehr zu den Arbeiten von Chantal Labinski und Andreas Wolf gibt es unter:

www.labinski.com
www.andreaswolf.net

Andreas_Wolf_Kulturpalast_Wedding_Ausstellung_Malerei_2018
Malerei (c) Andreas Wolf

Kulturpalast_Wedding_Ende_Meins_Ausstellung_Chantal_Labinski
Installation / Interaktion (c) Chantal Labinski

.