*Odeklonje

September 27, 2019

Kulturpalast Wedding_Carola_Willbrand_Odenklonje_2019

Carola Willbrand
*Odeklonje
Bilder / Installation / Performance

Ausstellungseröffnung am Freitag, 27.September 2019 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer vom 28.09.2019 bis 06.10.2019
Geöffnet Samstag und Sonntag von 15 bis 19 Uhr, wochentags nach Vereinbarung
Finissage am Sonntag, 06.10.19 ab 16 Uhr

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Wer sich Mühe gibt hat Glück gehabt. Oder: Die Antenne ist an der Stelle eingebaut an der sich an der sich bestmögliche Empfangsqualität bei geringstmöglicher Störanfälligkeit ergibt.

So und anders lauten die Botschaften, die Carola Willbrand mit Nadel, Garn und Faden in Stoffreste, Bekleidungsfetzen oder in ihre textilen Künstlerbücher einnäht. Die aus ihrem Kontext gerissenen Satzfetzen, deren stickmusterhaftem Dasein noch der Charme eines bräsigen Handarbeitsnachmittags anhaftet, werden bei Carola Willbrand zu Bestandteilen eines grösseren Ganzen. Die Kölner Künstlerin spinnt den Faden weiter und erschafft einen universellen Kosmos, in dem sie die Reststoffe des persönlichen und allgemeinen Textilverwertungskreislaufs zu großformatigen, sinnlichen Installationen vernäht, die zu existenziellen Erzählungen werden.

Dabei entzieht sich das künstlerische Werk allen möglichen Klischeebildern weiblicher Stricklieselhaftigkeit, ohne diese unerwähnt zu lassen. Die Künstlerin, die auch malt und zeichnet, zieht mit Nadel und Faden nur weitere Striche und Linien in den Raum, schafft skulpturale Elemente und löst die vorgefundenen Zeilen und Textbonmots zugunsten einer neuen Fortschreibung auf. Die geklauten Kalauer sind nur Garn fürs handwerkliche Gesamtkonzept und Material, mit dem sich die Künstlerin skulptural in den Raum einzeichnet.

Im Kulturpalast Wedding werden folgerichtig neben einer Rauminstallation auch Bilder und Zeichnungen an der Wand zu sehen sein. Die Künstlerin, die es vorzog, zur richtigen Zeit (siebziger Jahre) an den richtigen Orten (Köln, New York) gelebt zu haben, setzt sich in diesen inhaltlich mit den Arbeiten ihrer wichtigsten Weggefährtinnen und Mitkünstlerinnen auseinander. So setzt sie Louise Bourgeois ein Denkmal (mit der sie in New York am Küchentisch diskutierte), verneigt sich vor Georgia O’Keefee (die sie in ihrem Atelier in New Mexico traf) und beschäftgt sich gestaltend mit den Arbeiten von Louise Nevelson, Dorothea Tannings stoffüberzogenen Möbelskulpturen oder dem Werk der Rheinischen ExpressionistInnen. Sie alle schauen der Künstlerin während ihrer Arbeit an dieser vielschichtigen Installation über die Schulter. Die Welt zu Gast im Wedding.

Mehr Informationen zur Künstlerin gibt es unter:
http://www.carolawillbrand.de, http://www.carolasheimat.de oder http://www.paersche.org (Performance)

*ODEKLONJE- eau de Cologne – Kölnisch Wasser – dat Wasser vun Kölle es jood!

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*Relationcheap

August 28, 2019

Bildschirmfoto 2019-08-14 um 19.44.48

*Relationcheap

Punk & Performance aus Paris
Cèst pas grave ( Betty Meissonier & Erwan Peyre )

Freitag, 30.08.2019 / Konzertbeginn um 20 Uhr

.Mit „Relationcheap“ präsentieren wir eine Performance, der französischen Künstlerin Betty Meissonier (Paris-St.Denis). Es begleiten sie Erwan Peyre und das Garagenpunk-Duo “ C’est pas grave“ , bestehend aus R Juan Von B. (vocals, screamin‘ guitar) and Betty M. (drums, vocals). Nur für Erwachsene.
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We are proud to present „Relationcheap“ , a performance created by the french artist Betty Meissonnier (Paris-St Denis) and performed by Betty Meissonnier and Erwan Peyre. In addition there will be a concert of the band „C’est pas grave“, a garagepunk duo for consenting adults, with R Juan Von B. (vocals, screamin‘ guitar) and Betty M. (drums, vocals) from Paris / France.
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https://www.youtube.com/watch?time_continue=19&v=grCFmjMznR8&fbclid=IwAR2pWCcupRb64bZHFlCN4OemKCyfKMgGKijFA7JUpaZyfXE7EcPN2wvxmj4
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http://c4xrien.online.fr/?fbclid=IwAR3MEPrKpI05nnxZPyXuY6l8fiIPC0N-hSNAIcKtGlVTy2BkvK2sgdsT1vo

*Ka-booom

Juli 30, 2019

30. Juli 2019 / Beginn: 18 UHR

kaboom_kulturpalast_wedding2

Offene Probe (Performance) von 
KA-BOOOM !
von Debrecina Arega, Elpida Orfanidou und Daniel Wittkopp
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Kulturpalast Wedding International
Freienwalder Str. 20 / 13359 Berlin

 

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Helter_Skelter_Flyer

Sa, 22. Juni 2019 / 15 UHR bis 3 UHR

HELTER SKELTER VOL IV – Das schnellste Festival der Stadt
12 Gruppenausstellungen mit Musik / 36 KünstlerInnen + 8 Bands / 12 x 1h Show 

Kuratiert vom Zufall und Kulturpalast Wedding International

Kulturpalast Wedding International veranstaltet mit HELTER SKELTER VOL. IV nach 2009, 2010 und 2016, zum 4. Mal das schnellste Kunst- und Musikfestival der Stadt. Das Festival ist ein experimentelles Ausstellungsformat, bei dem Zeit und Zufall eine entscheidende Rolle spielen. In 12 Stunden präsentieren wir 12 unmittelbar aufeinander folgende Gruppenausstellungen, die von Konzerten Berliner Bands begleitet werden. In jeder Stunde zeigen 3 KünstlerInnen ihre Arbeiten, anschließend folgen die nächsten 3 Positionen. Jedem Beteiligten steht für seine Präsentation einschliesslich Auf- und Abbau, nur eine Stunde zur Verfügung. Wer wann und mit wem ausstellt, wurde, ebenso wie die Abfolge des Musikprogramms, vorab ausgelost, um größtmögliche Spannung zu erzeugen, dem kuratorischen Zufall zu folgen und das Aufeinandertreffen von Gegensätzlichem zu fördern. Der Ausstellungsmarathon beginnt um 15 Uhr und endet um 3 Uhr nachts.

Das Festivalprogramm 2019:

15 UHR – 16 UHR:
Rolf Gesing | Coco Rufer | Manfred Kirschner | MUSIK: The R.
16 UHR – 17 UHR:
Annette Stemmann | Sally Lewis & Erika Krause | MoMagic | MUSIK: Versus Null 
17 UHR – 18 UHR:
Martin Dege | Silke Thoss | Monika, Jan & Bombe Michalko | MUSIK: Disaster 
18 UHR -19 UHR:
Andreas Kotulla | Anne Mundo | Thomas Behling | MUSIK: Fathers off Sons 
19 UHR – 20 UHR:
Andreas Helfer | Chantal Labinski | Geri Waser | MUSIK: Die zwei Damen ohne Namen
20 UHR – 21 UHR:
Heike WalterMeike Dölp | Nora Below | MUSIK: Bubu
21 UHR – 22 UHR:
Veronika Schumacher | Anett LauMona Tunn | MUSIK: Sweet Biscuit
22 UHR – 23 UHR:
Frederik Foert | Vincent Schubarth | Vinzenz Fengler| MUSIK: The Hazi Bros.
23 UHR – 00 UHR:
Bodo Niggemann | Line Wasner | Bloodyblackredrabbits
00 UHR – 01 UHR:
Werner Kernebeck | Josefine Rieks | Elke Graalfs
01 UHR – 02 UHR:
Namse und Mördie GmbH | Daniela Weber | Monica Levy
02 UHR – 03 UHR:
Buffy Klama | Andreas Wolf | Pablo Hermann
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Zusätzliche künstlerische Interventionen in Haus und Hof:
Hilke Thor Straaten (Passage)| Henrik Jacob (A.T.M.)| Stefanie Rumpler (Fotostudio)

EINTRITT GEGEN SPENDE

Das Helter Skelter Festival feiert in diesem Jahr sein 10jähriges Bestehen. Ziel ist es, die verschiedensten künstlerischen Disziplinen, sowie Bild und Ton für einen kurzen Zeitraum zusammenzubringen und den Besuchern ein einzigartiges Erlebnis zu bieten, bei dem sie gar nicht wissen wo sie zuerst hinsehen oder hinhören sollen. Durch die extreme Verkürzung der Ausstellungszeit und das direkte Zusammenspiel von Kunst und Musik, Bild und Ton wird ein cineastisches Ereignis herbeigeführt, das sich von Stunde zu Stunde weiterentwickelt. Das bereits legendäre Festival ist ein Rausch für alle Sinne in einer Zeit, in der jeder von uns Bilder und Informationen in Sekundenschnelle rezipieren und verarbeiten muss. Gleichzeitig ermöglicht es neue Blickwinkel auf Kunst und deren Präsentation und eröffnet Publikum und den beteiligten KünstlerInnen und MusikerInnen Raum für Interaktionen, interdisziplinäre Zusammenarbeiten und zufällige Begegnungen- just in time.

Das diesjährige Festival wird unterstützt von:
Projektfonds_Aktionsfonds_2018_Logoleiste_A4_hoch

Schppebräu_logo

Zum Festival auf Facebook gehts unter:
https://www.facebook.com/events/2365632850339233/

Eindrücke von den früheren Festivals gibts unter:
https://kulturpalastwedding.wordpress.com/category/helter-skelter-festival/

 

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Kunst im transatlantischen Dialog:


Sabine Wewer
 & Dexter Strong
* We Leave Ourselves Behind
Eine Filminstallation in zwei Hälften als Doppelprojektion

Ausstellungseröffnung am Freitag, 31.Mai 2019 um 20 Uhr
Finissage am Sonnabend, 08.Juni 2019 um 18 Uhr
Ausstellung vom 31.05.19 bis 08.06.19
geöffnet Sa & So von 15 bis 19 Uhr und auf Anfrage


Von der Unmöglichkeit zusammenzufinden oder das Leben ist ein Hamsterrad, gebaut von Dexter Strong.

Im Mai 2019 finden im Kulturpalast Wedding eine deutsche Malerin und ein New Yorker Bildhauer zusammen, die sich ein Leben lang auf zwei Kontinenten gesucht und gefunden haben und immer wieder auseinandergegangen sind, um einander zu vermissen. Beide arbeiten jetzt, unabhängig und räumlich entfernt voneinander, als Filmemacher und erzählen jeweils ihren Teil der gemeinsamen Geschichte. Es wäre naheliegend zu vermuten, dem Betrachter würde eine private Liebeslyrik als Lichtprojektion geboten, doch Sabine Wewer und Dexter Strong gelingt es, ihre jeweils eigene Verhinderung mit Humor und künstlerischen Mitteln in eine allgemeine Zustandsbeschreibung zwischenmenschlicher Kommunikation zu verlängern. Entstanden ist eine experimentelle Rauminstallation zwischen Skulptur und Film, die Zeiten, Orte und Symbolik als wandelbare Zustände thematisiert und keine kulturbedingten Missverständnisse ausspart. Hauptakteure sind alltägliche Dinge des weltweiten Bedarfs; Stühle, Wandtelefone oder Kabel; immobile Kommunikationsmittel, die als skulpturale Einzelgänger erscheinen und jeder Mobilität und zwischenmenschlichen Kommunikation eher im Weg stehen dürften. In der hybriden Installation werden Zeichnungen, Skulpturen, Standbilder und bewegte Bilder gegeneinander geschnitten, fragmentiert und in Doppelprojektion präsentiert. Man sieht trotzdem nur die Hälfte vom Allem. Und wie für Alles gilt wohl auch in dieser Beziehung: man muss sie solange zerbrechen bis sie ganz ist.

Sabine Wewer, studierte Malerei an der Hochschule für Kommunikation/ Design Hannover und über ein Fulbright Stipendium an der State University in New York City. Sie lebt und arbeitet in Stuhr bei Bremen. Die Ausstellung * We Leave Ourselves Behind* ist ihre zweite Ausstellung im Kulturpalast Wedding International.  Mehr Arbeiten unter:  http://www.sabine-wewer.de

Dexter Strong (Buell),  übernahm seinen zweiten Vornamen für seine Arbeit als Schauspieler – studierte Bildhauerei an der  Yale School of Art und erschuf grossformatige Objekte zur körperlicher Erschöpfung. Er baute ein 3-Meter-Hamsterrad zum Laufen (und Laufen und Laufen). Diese Aktionen wurden Ausgangspunkt für Performances, Fotografie und Filme.
Mehr Arbeiten unter: www.dexterbuell.com

Sabine_Wewer_Dexter_Strong_Kulturpalast_Wedding_Berlin_2019
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*Ohnmacht

April 26, 2019

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Im April zeigen wir die Arbeiten von Studierenden der UdK Berlin in einer Gruppenausstellung:

*Ohnmacht
Clement Itsthevibe, Gu Changwook, Jinran Ha, Léni Chons, Mateo Contreras Gallego
 
Ausstellungseröffnung am Freitag, 26.04.2019 um 20 Uhr
Die Ausstellung läuft bis Sonntag, 05.Mai 2019
Geöffnet Sa & So von 15 bis 19 Uhr, u.n.V
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Artist text:
Ohnmacht, die; Paradoxon, feminin.
Das Gefühl von Machtlosigkeit bedarf des gänzlichen Bewusstseins eines Subjekts für seinen Kontext, während die Bewusstlosigkeit es immun macht gegen jegliches Gefühl von Ohnmacht in Bezug auf seine Handlungsfreiheit. Verschmelzen diese Widersprüchlichkeiten ineinander, wenn es sich fallen lässt, dem Kontrollverlust hingibt, ohne den Versuch einer Kompensation in der Ohnmacht aufgeht?
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Diese und alle weiteren Fragen stehen am kommenden Freitag im Kulturpalast Wedding im Raum.

Ohnmacht-2

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*Natural Hi

März 29, 2019

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Im März zeigen wir Malerei. Vorangestellt ein Artist Statement:

Intoxicated dreams, desire and nature unfold in the works of Ben Cottrell and Gotcha Gosalishvili, which encounter each other in a relaxed, informal environment creating a Natural Hi.

*Natural Hi

Ben Cottrell & Gotcha Gosalishvili

Eröffnung am Freitag, 29.03.2019 um 20 Uhr
Finissage am Sonntag, 07.04.2019 ab 16 Uhr
Die Ausstellung läuft bis Sonntag, 07.04.2019
geöffnet Sa & So von 15 bis 19 Uhr, u.n.V.


Malerei ist ein Zustand, der auf den Zustand des Betrachters trifft. Um dieses fragile Zusammentreffen nicht zu gefährden, wird in Absprache mit den Künstlern auf jede weitere Erläuterung verzichtet. 
Kommt vorbei und lasst euch berauschen.

 

Kulturpalast Wedding International / >Make Art not Theory<

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